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Vollmer kämpft ab Sonntag auch um einen neuen Vertrag

05.09.2012 | 19:00 Uhr
Vollmer kämpft ab Sonntag auch um einen neuen Vertrag

Die Düsseldorfer Footballfans müssen auf ihren Lieblingssport nicht verzichten – auch wenn die Panther nun bis zum Play-off-Viertelfinale der GFL-Bundesliga am 22. August (voraussichtlich) bei den Schwäbisch Hall Unicorns noch mehr als zwei Wochen Zeit haben. Am Wochenende öffnet die National Football League (NFL) wieder ihr Pforten. Die monetär potenteste Liga des Planeten mit ihren 32 Teams hat auch den einzigen Düsseldorfer unter allen Athleten wieder. Sebastian Vollmer, der das Footballspiel einst in der Jugend der Panther erlernt hat und es später bei den Houston Cougars am College im Ölstaat Texas verfeinerte, ist wieder fit. Und geht mit den New England Patriots auf Super-Bowl-Jagd.

Der 28-jährige Beschützer von „Pats“-Spielmacher Tom Brady hat eine verletzungsreiche Saison hinter sich. Erst plagte der Rücken, dann brach sich Vollmer im November 2011 auch noch den rechten Fuß. Er verpasste zwölf der 19 Partien, war aber im NFL-Finale in Indianapolis dabei. Die Bostoner verspielten eine 17:14-Führung in der Schlussphase und verloren gegen die New York Giants noch hauchdünn mit 17:21.

Seit 2009 läuft der 2,03 Meter große, 143 Kilogramm kräftige rechte Tackle der Blau-Roten nun seinem finalen Sporttraum hinterher. Stets scheiterten die Patriots knapp. In dieser Saison – Sonntag (13 Uhr Ortszeit, 19 Uhr deutsche Zeit) geht es bei den Tennessee Titans für Vollmer und Kollegen los – geht es für den ehemaligen Düsseldorfer um mehr als den sportlichen Erfolg. Sein Vierjahresvertrag endet mit der kommenden Spielzeit. Verletzungen können da leicht die weitere (gut bezahlte) Football-Karriere gefährden.

Bei der jüngsten 3:6-Testniederlage gegen die Meister-Giants im MetLive Stadium zu New Jersey gewährte Patriots-Cheftrainer Tom Cough­lin seinem „german guy“ schon mal ein paar Minuten an Spieleinsatz. „Ich habe mich gut gefühlt und freue mich drauf, endlich wieder auf dem Platz zu stehen“, kommentierte Vollmer das Geschehen.

Von Michael Ryberg



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