Volles Haus zum Spitzenspiel gegen die BasCats
01.12.2011 | 18:28 Uhr 2011-12-01T18:28:00+0100
Düsseldorf. Vor einer Woche bekam Kapitän Aubrey Reese vom Basketball-Zweiligisten Giants in den Schlusssekunden beim 68:62-Erfolg in Essen ein Zitterhändchen an der Freiwurflinie. Die heimischen Fans hatten ein Plakat hochgehalten auf dem eine Frau abgelichtet war – nur mit einem Bikini bekleidet.
Nach dem Abpfiff hatte Cem Karasu, Geschäftsführer der Marketing-Agentur der Giganten, erklärt, im nächsten Heimspiel eine passende Antwort parat zu haben. Mit fünf lebendigen Exemplaren. „Ich habe keine Ahnung, ob er es wirklich durchzieht. Ich weiß nur, dass er Kontakt zu vielen Models hat. So oder so: Wir freuen uns über jede Idee von ihm“, betont Trainer Murat Didin.
Wie sich dieses Szenario jedoch mit dem „Kids Day“ zur Partie morgen (18.30 Uhr, Karl-Hohmann-Straße) gegen die Cuxhaven BasCats vereinbaren lässt, ließ der 56-jährige Türke jedoch offen.
Denn passend zum bevorstehenden Start der Giants League mit Fünftklässlern aus 18 Schulen erhalten zehn Begleitpersonen eines jeden Jungbasketballers der Liga freien Eintritt zum Spitzenspiel gegen den Fünftplatzierten. Für den Rest der Saison gibt es eine Dauerkarte auf der immerhin eine Begleitperson mit in die Halle darf.
Atmosphäre aufsaugen
„Die Mannschaft muss die Atmosphäre aufsaugen und die Energie der hoffentlich zahlreichen Fans auf den Tribünen nutzen. Mit einer harten Defensive müssen wir die zahlreichen Scharfschützen des Gegners stoppen, die meist für neunzig Punkten gut sind. Wir wollen in der Tabelle von Rang vier schließlich noch weiter nach oben klettern“, bekräftigt Didin. Der kann morgen gegen Cuxhaven personell aus den vollen Schöpfen. Alle Werfer sind fit.
Didin ist übrigens auch der Schirmherr der Giants League. „Die Kinder bilden unser Fundament. Es ist wichtig, dass sie unterstützt werden. Nur so kann man, wie am Beispiel Fußball zu sehen, die eigene Jugend erfolgreich nach oben bringen“, betont der Geschäftsführer und Coach in Personalunion. „Unser Budget ist im Vergleich zum Vorjahr halbiert worden, die Kosten für den Kader haben sich aber um fünfzig Prozent erhöht. Dennoch unterstützen wir den Nachwuchs“, hebt Didin hervor.
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