Vif Monsieur ist Galopper des Jahres

Auf der Zielgeraden legte Vif Monsieur noch Mal in der Gunst der „NRZ“ Leser zu und entschied knapp die Wahl zum „NRZ – Düsseldorfer Galopper des Jahres 2014“. Schon im vergangenen Jahr konnte der fünfjährige Hengst in der Leserwahl triumphieren, die nun seit 1982 traditionell gepflegt wird. Erfolgstrainer Sascha Smrczek stellt zum sechsten Mal den Sieger der Wahl und hat mit Vif Monsieur in dieser Saison noch einiges vor.

Zweiten Luft nach der Winterpause

Der Hengst, im Besitz des Belgiers Frank Maria van Gorp, hat mit der Teilnahme im mit 80 000 Euro dotierten „Prix Exbury“ schon seinen ersten Jahresstart in Frankreich absolviert. Nach einer guten Anfangsphase konnte sich der Vollblüter am Ende jedoch nicht mehr steigern und blieb unplatziert.

„Da fehlte noch ein Stück Kondition mit der zweiten Luft nach der Winterpause. Bei passendem weichem Geläuf wird das bei den nächsten Starts wesentlich besser aussehen“, prognostiziert der Grafenberger Coach, der mit Vif Monsieur Starts in Deutschland und Ausland vorgesehen hat.

In der vergangenen Saison hat der Hengst den Krefelder „Niederrhein Pokal“ gewinnen können und steht mittlerweile bei einer Gewinnsumme von 217 600 Euro. Beim „Fortuna Düsseldorf“ Renntag am Sonntag (erster Start 14 Uhr) steht Vif Monsieur mit seiner Ehrung zum „NRZ Galopper des Jahres 2014“ neben den Fußballern im Mittelpunkt.

Auf die Zielgerade biegt auch Fortuna Düsseldorf für die Endabrechnung der laufenden Saison ein. Am spielfreien Wochenende können die Fußballer in entspannter Atmosphäre noch einmal durchpusten für den Endspurt. Schließlich ist die Platzierung ein entscheidendes Kriterium bei der Vergabe der Erlöse durch die Fernsehrechte. Da heißt es die letzten Kräfte zu mobilisieren – und falls doch noch ein Aufstiegsrang herausspringt, umso besser. Da sind die Galopper bestes Anschauungsmaterial. „Es macht uns richtig Spaß auf der Rennbahn. Als Wettpaten der Pferde kann man auch herrlich mit den Kollegen flachsen“, meint Oliver Fink. „Da gewinnen oft genug auch die Außenseiter.“

Drei Grafenberger am Start

Beim mit 10 000 Euro dotierten „Preis der Fortuna Düsseldorf“ wollen drei Grafenberger mit Leon Lusio, Fontvielle und Victorina der Favoritin Lingolana das Siegen schwer machen. Die vierjährige Stute im Besitz von Albrecht Woeste wird von Waldemar Hickst in Köln trainiert. Dass der Vizepräsident Vertrauen in sein Pferd hat, verdeutlichte er mit dem Ratschlag an Oliver Fink, Lingolana als Wettpate zu übernehmen.

Insgesamt werden acht Rennen ausgetragen und Düsseldorfer Siege sollten möglich sein. Mit insgesamt 16 Startern drückt die Grafenberger Trainingszentrale mit Ertürk Kurdu, Ralf Rohne und Sascha Smrczek dem Renntag ihren Stempel auf. Die interessantesten Kandidaten sind die Kurdu Schützlinge Manisa und Elsie’s Indian.

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