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Vier Siege bis zur Krönung

01.07.2008 | 20:26 Uhr

2. FOOTBALL-BUNDESLIGA. Panther-Cheftrainer Martin Hanselmann will die sich bietende Chance auf Platz eins nutzen, denkt aber noch nicht an das mögliche Aufstiegsspiel mit den Cologne Falcons.

Das Wochenende war für Panther-Trainer Martin Hanselmann wie gemalt. Locker gewann sein Football-Zweitligist am Samstag mit 56:15 gegen die Troisdorf Jets. Am Abend wurde das Rookie-Team Deutscher Meister. Am Sonntag verlor Spitzenreiter Langenfeld Longhorns mit 48:62 bei den Hamburg Eagles. Damit sind die Raubkatzen auf dem besten Wege, Zweitliga-Meister zu werden. Die NRZ sprach mit Hanselmann über den aktuellen Erfolg.

NRZ: Wohin führt der Weg der Panther?

Hanselmann: Wir haben noch fünf Spiele vor uns. Wenn wir vier davon gewinnen, sind wir Meister. Das ist jetzt unser Ziel. An das mögliche Aufstiegsspiel gegen die Cologne Falcons denke ich aber noch nicht. Wir haben eine große Chance. Diesmal haben wir alles selbst in der Hand. Wenn wir es verspielen sollten, wäre das nicht schlimm, weil wir überhaupt keinen Druck haben, aufsteigen zu müssen. Aber es wäre schade, weil das Potenzial in der Mannschaft vorhanden ist.

Rookie-Spieler werden getestet

NRZ: Sie haben der Mannschaft nie Druck gemacht, damit sich die jungen Spieler frei entwickeln können. Ist es möglich, den Schalter jetzt einfach umzulegen und zu sagen, jetzt soll auch die Meisterschaft her?

Hanselmann: Ich hoffe es! Das ist die Aufgabe des Trainerteams. Die Spieler haben eine große Chance. In den meistens Saisons, die man erlebt, steigt man nicht auf. Diesmal ist das möglich, das sollte motivieren. Die jungen Spieler sollten motiviert sein. Wir können eine Menge erreichen.

NRZ: Werden einige Nachwuchs-Spieler aus dem Rookie-Team nach der gewonnenen Meisterschaft in die erste Mannschaft integriert?

Hanselmann: Es kommen knapp 30 Spieler aus der Jugend in die erste Mannschaft hoch. Das ist eine schöne Situation. Wir werden die Jungs erstmal testen. Sie sollen im Training Druck auf die etablierten Spieler machen, müssen sich aber erst einmal an Senioren-Football gewöhnen. Da geht es anders zur Sache. Wenn es möglich ist, werden die Jungen auch Einsatzzeiten in der ersten Mannschaft bekommen. Das wird in den letzten fünf Spielen aber wohl eher weniger der Fall sein. Nun steht der Erfolg im Vordergrund!

PIET KEUSEN

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