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Verletzem Prince Flori droht das Karriereende

19.10.2009 | 19:30 Uhr

Düsseldorf. Der dreimalige NRZ-Galopper des Jahres zog sich im Training eine Sehnenverletzung zu. Damit ist die Saison für ihn vorzeitig beendet.

Prince Flori, der dreimalige NRZ-Galopper des Jahres, steht vielleicht vor dem Karriereende. Nachdem der sechsjährige Hengst im Sommer wegen einer Muskelverletzung schon eine Zwangspause einlegen musste, ist jetzt wieder ein Trainingsstopp von Nöten.

„Prince Flori hat sich leider im Training eine leichte Sehnenverletzung zugezogen. Dabei war er eigentlich startklar. Jetzt ist für ihn für diese Saison definitiv Schluss”, sagt Trainer Sascha Smrczek. Ob es im nächsten Jahr mit dem Vierbeiner noch einmal weitergeht, ist zur Zeit nicht absehbar. „Wir suchen derzeit nach einem Gestüt in Frankreich, um dort Prince Flori als Deckhengst aufzustellen. Die Voraussetzungen hat der Hengst erfüllt. Schließlich ist er Gewinner von einigen Europagrupperennen, unter anderem als Sieger im Großen Preis von Baden auf allerhöchsten Niveau”, zählt der Grafenberger Coach auf.

Heinz Wacek, der Besitzer von Prince Flori, kann sich aber auch vorstellen, seinen Hengst in der nächsten Saison im Rennstall zu belassen. „Ist kein passender Platz im Gestüt vorhanden, wird er alternativ weiter Rennen laufen. Doch mit zunehmendem Alter wird es für ihn nicht leicht, gegen die jüngere Konkurrenz zu bestehen”, meint Smrczek. Prince Fori hat in seiner bisherigen Karriere sieben Siege erzielt und über 713 000 Euro für den Besitzer und den Trainer eingaloppiert.

Jubeln konnte übrigens Peter Michael Endres, der Präsident des Düsseldorfer Rennvereins. Sein Nachwuchsgalopper Glad Tiger, der von Uwe Ostmann in Mülheim trainiert wird, landete auf der Galopprennbahn in Köln am Sonntag einen großen Treffer. Der zweijährige Hengst gewann unter dem französischen Jockey Yann Lerner den „Preis des Winterfavoriten” – mit der Siegdotierung von stattlichen 85 000 Euro.

Ingo Fabian


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