Unterstützung für Olympiaträume
28.11.2007 | 12:23 Uhr 2007-11-28T12:23:00+0100Düsseldorf. 14 erfolgreiche und talentierte Sportlerinnen und Sportler werden im Hinblick auf Peking und auch auf London im "Team 2008" gefördert.
Es ist der Traum von einer Teilnahme an den Olympischen Spielen, der sie verbindet. Insgesamt 14 hoch talentierte Sportler aus Düsseldorf arbeiten derzeit intensiv daran, sich diesen Wunsch schnellst möglich erfüllen zu können. „Es ist schlechthin das Ziel für mich, im Heimatland des Tischtennis zu triumphieren”, sagt beispielsweise Tischtennis-Ass Timo Boll (Borussia) im Hinblick auf Peking 2008.
"Aber wir wollen nicht nur Timo Boll dabei unterstützen, sich optimal auf diese große Herausforderung vorzubereiten”, sagt Heinz-Martin Humme. Der Vorstandvorsitzende der Stadtsparkasse hat als Mitinitiator des „Teams 2008” gemeinsam mit der Stadt Düsseldorf ein bundesweit bisher einmaliges Konzept entwickelt, um die rheinische Metropole mit mindestens einem Sportler in Peking zu repräsentieren.
Die 14 Mitglieder des „Teams 2008” erhalten zu diesem Zweck finanzielle Unterstützung für ihre Olympia-Vorbereitungen, ein sechsstelliger Betrag steht für die Förderung der hiesigen Spitzensportler bereit.
14 Spitzenathleten können sich optimal auf die größte sportliche Herausforderung ihres Lebens vorbereiten.
Durch das „Team 2008” erhalten insgesamt 14 Spitzenathleten aus Düsseldorf mit Hilfe der Stadtsparkasse die Möglichkeit, sich auf optimal auf die größte sportliche Herausforderung ihres Lebens vorzubereiten: Timo Boll, Christian Süß, Dimitrij Ovtcharov (alle Borussia), Felix Otto (RC Germania), Miriam Frenken (WSV Rheintreue), Oliver Korn (DHC), Nora Sommerfeld (DSC 99), Jennifer Pütz, Sabine Markert (beide DHC), Morten Bogacki (DYC), Nadja Nick (JC 71), Anna-Clarissa Klemp (FK Grand Prix), Julia Palm (Post TSV), Maade´ Pitang (Sportwerk).
Besonders die Tischtennis-Spieler von Borussia mit Timo Boll, Christian Süß und Dimitrij Ovtcharov, aber auch Ruderer Felix Otto (RC Germania 04), die Kanutin Miriam Frenken (WSV Rheintreue) Hockeynationalspieler Oliver Korn (DHC) oder auch Rollstuhl-Tennisspielerin Nora Sommerfeld (DSC 99) haben noch die Möglichkeit, sich für die olympischen Wettkämpfe oder die Paralympics im Reich der Mitte zu qualifizieren.
„Das ist zu einem eine Anerkennung meiner Leistungen, zum anderen brauche ich keinen Nebenjob zu machen und kann mich voll auf meinen Sport konzentrieren”, sagt Medizinstudent und Weltklasseruderer Felix Otto und bekennt: „Wir alle wollen mit best möglichen Leistungen unseren Traum verwirklichen.”
Neben den sieben Anwärtern auf die Olympia-Teilnahme 2008 gehören aber noch sieben weitere Perspektivsportler dem „Team 2008” an, deren sportliche Herausforderung die olympischen Wettkämpfe 2012 in London sein werden. Die Hockeyspielerinnen Jennifer Pütz und Sabine Markert (beide DHC), Segler Morten Bogacki (Yacht-Club), Judoka Nadja Nick (JC 71), Dressurreiterin Anna-Clarissa Klemp (FK Grand Prix), Sportschützin Julia Palm (Post SV) und Kampfsportlerin Maadé Pitang (Sportwerk) müssen sich zwar noch ein wenig gedulden, um sich ihren Traum erfüllen zu können, dennoch kommen auch sie in den Genuss der besonderen Förderung. „Diese Nachwuchssportler werden zwar erst später ins weltweite Rampenlicht auf den Sportbühnen rücken, aber auch bei ihnen wollen wir dafür sorgen, dass sie eine optimale Trainingsgrundlage erhalten”, sagt Sparkassenvorstand Heinz-Martin Humme.
Wie wichtig eine solche Unterstützung für die Athleten ist, gerade aus den weniger im Fokus der Öffentlichkeit stehenden Sportarten, macht Judoka Nadja Nick deutlich: „Das ist eine sehr große Hilfe, ohne die ich nicht wüsste, wie ich manches hinbekommen sollte.”
0mitdiskutieren