Umzug hat sich für Turu gelohnt
23.02.2010 | 22:00 Uhr 2010-02-23T22:00:00+0100Düsseldorf. Nach dem Gastspiel im Paul-Janes-Stadion gegen Uerdingen bleibt eine vierstellige Summe.
Der Umzug vom heimischen Stadion an der Feuerbachstraße nach Flingern ins Paul-Janes-Stadion beim 1:1 gegen den KFC Uerdingen hat sich für Fußball-Niederrheinligist Turu 80 finanziell durchaus gelohnt. Die 2300 Zuschauer werden wohl rund 8600 Euro in die Kasse der Oberbilker spülen. Ein ordentlicher Betrag für den Sechstligisten, der durchaus noch höher hätte ausfallen können.
„Es waren, auch weil ja früh bekannt gemacht wurde, dass der KFC seinen Star Ailton nicht einsetzt, nicht die erhofften 3000 Zuschauer im Stadion”, so Turus Vorsitzender Heinz Schneider. „Aber das Spiel war eine prima Veranstaltung, die unser Fußball-Chef Gerd Westhoff großartig organisiert hat.”
Die exakte Abrechnung steht allerdings noch aus. „Genaue Zahlen liegen noch nicht vor, aber es dürften nach Abzug der ja nicht unerheblichen Kosten eben rund 8600 Euro übrig bleiben”, so Schneider.
„Es hätte zwar gerne auch etwas mehr sein dürfen, aber es ist eine Summe, die uns gut tut. Und mich zufriedenstellt. Froh bin ich darüber, dass vor, während und auch nach dem Spiel alles friedlich ablief”, fügte der Oberbilker Boss an.
Ob das 1:1 im Schlagerspiel eher für Tabellenführer Turu oder Verfolger KFC ein sportlich gutes Ergebnis war, wird sich im Verlauf bis zum Saisonende noch erweisen. Wobei Turu mit den bisher in 19 Begegnungen erzielten 35 Punkten die Vorgabe für die Konkurrenten im Aufstiegskampf gegeben hat. Zu denen zählen Uerdingen (16 Spiele, 28 Punkte), Ratingen (18 Spiele, 34 Punkte), Homberg (18 Spiele, 33 Punkte) und Rhede (18 Spiele , 28 Punkte).
Turu-Chef Schneider: „Unser Trainer Frank Zilles hat so spielen lassen, dass der Abstand auf Uerdingen blieb, wie er war. Ich bin mit dem 1:1 einverstanden.”
Aufmerksamen Zuschauern allerdings war nicht entgangen, dass die nach der Pause so klar erkennbare Defensiv-Taktik den Platzherren eher zwei Zähler gekostet haben dürfte als einen „gerettet.” So gab es nach dem Seitenwechsel beiderseits viel Krampf, fast nur „lange Bälle”, Fehlpässe und wenig schönen Fußball.
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