TuS-Teams in den Außenseiterrollen
09.04.2010 | 18:28 Uhr 2010-04-09T18:28:00+0200
Die Herren und Damen müssen im Pokalwettbewerb antreten.
Ob im Norden Spaniens oder daheim in Unterrath: Die Rollhockey-Teams des TuS Nord sind am Samstag in ihren Pokalwettbewerben klare Außenseiter und können nur auf ein Wunder hoffen, um noch in die nächste Runde einzuziehen.
Die Herren-Mannschaft von Coach Hans-Werner „Alfredo“ Meier empfängt dabei im Viertelfinale des DRIV-Pokals den ungeschlagenen Bundesliga-Spitzenreiter ERG Iserlohn (16 Uhr, Eckenerstraße). In 16 Partien mussten die „Sauerländer“ nur einmal die Punkte teilen und haben im Durchschnitt pro Partie acht Treffer erzielt. Bereits in der Meisterschaft mussten sich die Unterrather der ERG zweimal geschlagen geben und kassierten dabei insgesamt 14 Tore.
Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams Mitte Februar machte Trainer Meier allerdings Mut, gegen Iserlohn kein Pokal-Debakel zu erleben. Beim 1:5 zeigte der TuS die beste Saisonleistung und war teilweise auf Augenhöhe mit dem Gegner. Trotzdem bleibt der Trainer realistisch: „Wie schon in der Liga gilt: Wir sind der krasser Außenseiter und haben auf dem Papier keine Chance. Wir wollen aber erneut versuchen, den Gegner zu ärgern.“
Das Damen-Team tritt am Samstagvormittag die Reise zu Biesca Gijon an. Im Viertelfinale des Europapokals gastiert die Mannschaft um Trainer Sebastian Müller ab 19.30 Uhr beim Titelverteidiger und amtierenden spanischen Meister und Pokalsieger. Nach dem 1:5 im Hinspiel scheint das Weiterkommen in Asturien sehr unwahrscheinlich. Trotzdem hofft Müller vor dem Play-off-Spiel in Paderborn (17. April) mit seinen Damen eine gute Leistung abzurufen. Denn nach der bitteren 2:7-Pleite gegen den RSC Cronenberg am vergangenen Samstag gilt es, wieder Selbstvertrauen zu tanken.
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