TuS Nord will das Ergebnis erträglich gestalten
27.11.2009 | 18:26 Uhr 2009-11-27T18:26:00+0100Düsseldorf. Die in sechs Spielen erst einmal siegreichen Unterrather erwarten am Samstag den noch ungeschlagenen Meister und Spitzenreiter ERG Iserlohn.
Als Anhänger des Rollhockey-Bundesligisten TuS Nord hat man zurzeit selten Gelegenheit zum Jubeln: In sechs Spielen, die das Team von Trainer Hans-Werner „Alfredo” Meier bisher absolviert hat, stehen einem Sieg und einem Remis vier Niederlagen gegenüber.
Das niederländische Team des RC de Lichtstad hat bereits vier Spiele auf dem Konto.
Betrachtet man die Tabelle der Rollhockey-Bundesliga der Damen, so scheint die Ausgangposition vor dem Samstag-Spiel des TuS Nord gegen den RC de Lichtstad (17.45 Uhr, Eckenerstraße) unklar zu sein. Denn die Unterratherinnen erwarteten nach zwei hohen Siegen (19:0 gegen RHC Recklinghausen, 13:5 bei der Spvgg Herten) als Tabellenzweiter keinen geringeren als den Spitzenreiter. Allerdings haben die Gäste aus dem niederländischen Eindhoven bereits vier Spiele auf dem Konto, von denen sie drei gewinnen konnten. Lediglich gegen den TV Paderborn mussten sie sich mit einem 2:2-Remis zufrieden geben. Die Damen des TuS Nord sind dagegen noch punktverlustfrei.
Durch die Pleite am vergangenen Spieltag beim RSC Darmstadt rutschte der TuS wieder einen Platz auf Rang sieben zurück. Und ausgerechnet in dieser schweren Phase gibt der Titelverteidiger und derzeitige Spitzenreiter ERG Iserlohn seine Visitenkarte in Unterrath ab.
Mit 68 Treffern haben die Iserlohner fast doppelt so viele Tore erzielt wie die Konkurrenz, sind bisher ungeschlagen. Diese Serie soll auch am Samstagnachmittag (16 Uhr, Eckenerstraße) gegen den TuS Nord halten. Meier gibt das Ziel aus, „das Ergebnis so erträglich wie möglich zu halten”. Anders als beispielsweise die RESG Walsum (0:9) oder der MTV Eintracht Celle (0:16) will sich Meier „nicht abschlachten lassen”. Definitiv verzichten muss der Übungsleiter dabei jedoch auf Mateus Luther, der sich vergangenen Spieltag eine Leistenzerrung zuzog. P.J.
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