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Rollhockey-Bundesliga

TuS Nord verpasste die Überraschung

11.01.2009 | 18:07 Uhr

Beim RSC Cronenberg zeigten die Unterrather eine gute Leistung und verloren nur knapp mit 0:1.

Die Rollhockey-Herren des TuS Nord waren am Samstag ganz nah dran ein an einer Überraschung. Doch dann endete die Bundesliga-Partie beim Meisterschaftsanwärter RSC Cronenberg wie erwartet. Mit einer Niederlage für die Unterrather. Die hielt sich anders als beim 2:5 im Hinspiel allerdings in Grenzen. Mit 0:1 (0:1) verlor der TuS am Samstag in der Alfred-Henckels-Halle.

„Wir waren auf keinen Fall schlechter als Cronenberg”, resümierte Trainer Hans-Werner Meier, „ein Punkt wäre verdient gewesen. Wir hatten viele Spielanteile und mit der Leistung kann ich zufrieden sein.”

Die Unterrather verteidigten gut und erarbeiteten sich selbst einige Möglichkeiten. „Aber der kleine schwarze Ball wollte einfach nicht ins Tor”, klagte „Alfredo” Meier.

In der Abwehr machten Stefan Stein und Markus Frett ihre Sache gut. So gut, dass Trainer Meier ihnen keine Verschnaufpause gönnte und beide die kompletten 50 Spielminuten auf dem Feld waren. Davor wirbelten Mateus Luther, Andre Beckmann sowie die Einwechselspieler Tobias Paczia und Julian Brügmann, bei denen Meier aber konditionellen Nachholbedarf feststellte.

Trotzdem war auf dem Spielfeld kein Leistungsunterschied festzustellen. Die Unterrather arbeiteten konzentriert und diszipliniert. Die Abwehr stand sicher. Im Hinspiel konnten die Wuppertaler beinahe ungehindert durch die Mitte angreifen, diesmal mussten sie über die Flügel kommen. Doch meistens waren die Unterrather zur Stelle. Nur einmal nicht. Als Nationalspieler Marco Bernadowitz aus der Distanz schoss, war Keeper Mathis Dietrich die Sicht versperrt, der Ball schlug im Netz ein (8.). „Das war unglücklich”, resümierte Trainer, „aber danach hatten wir genug Chancen, den Ausgleich zu erzielen.” Besonders in den letzten zehn Spielminuten dominierte der TuS, ein Treffer gelang aber nicht mehr. (P. K.)

TuS: Dietrich – Stein, Frett, Luther, Beckmann, Paczia, Brügmann.

Piet Keusen

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