Trainer-Frage: Tomlinson jettet nach Nürnberg
31.01.2012 | 18:25 Uhr 2012-01-31T18:25:00+0100
Düsseldorf. Die Trainer-Frage bei der DEG ist natürlich noch nicht gelöst. Und am liebsten würde der achtmalige Deutsche Eishockey-Meister bekanntlich seinen aktuellen Chefcoach Jeff Tomlinson behalten. Doch der sieht sich, legitim, nach Alternativen um.
Am trainingsfreien Montag war Tomlinson nach Nürnberg gejettet, um sich dort mit Ice-Tigers-Manager Lorenz Funk zu treffen. „Das war aber eher ein Vorgespräch denn eine Vertragsverhandlung“, erklärte Tomlinson gestern Abend auf NRZ-Rückfrage. Und: „Die Nürnberger haben auch andere Kandidaten.“
Dass die Hamburg Freezers ein Auge auf Tomlinsons Trainerkünste geworfen haben könnten, dementierte der Coach: „Mit denen habe ich nicht gesprochen.“ Frei wäre die Stelle an der Alster in der neuen Saison noch. Die Freezers zögern seit Wochen, den Kontrakt mit dem intern nicht unumstrittenen und mitunter wenig diplomatischen Frankokanadier Benoit Laporte auf ein drittes Arbeitsjahr auszudehnen.
Derweil sind bei der DEG die nächsten Spielerabgänge zu befürchten. Verteidiger Derek Dinger wird mit dem ERC Ingolstadt in Verbindung gebracht, der seit 2007 für die DEG angreifende Rosenheimer Martin Hinterstocker mit dem EHC München.
Während die Mannschaft gestern morgen einen Laktattest zu absolvieren hatte, drehte der langzeitverletzte Justin Kelly einige Trainingsrunden. Der Ex-Krefelder soll nach überstandenem Innenbandverletzung in dieser Saison noch zum Einsatz kommen.
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