Torhüter unter Druck
05.02.2010 | 16:16 Uhr 2010-02-05T16:16:00+0100
HSG-II-Schlussmann Stephan de Clerque soll für den Oberligisten auch in Hiesfeld zum Matchwinner werden.
Stephan de Clerque wird von seinem Trainer unter Druck gesetzt. „Ich hoffe”, sagt HSG-II-Coach Ronny Rogawska vor der Partie des Handball-Oberligisten am Samstag (18.30 Uhr, Kirchstraße) beim TV Jahn Hiesfeld, „dass uns Stephan Rückhalt geben kann”. Mit 19 starken Paraden hatte der Torhüter der Erstliga-Reserve zuletzt den 34:29-Erfolg gegen den Bergischen HC II gesichert.
HSG II will
Revanche in Hiesfeld
In Hiesfeld sind der Schlussmann und seine Teamkollegen auf Revanche für die 26:28-Hinspielniederlage aus und wollen zugleich eine dreimonatige Durststrecke in der Ferne beenden. Der letzte Auswärtssieg gelang Mitte November in Essen (37:35).
Es wäre das I-Tüpfelchen auf einer ohnehin schon brisanten Partie gewesen. Doch auch ohne ihren ehemaligen Trainer Dragan Juricev auf der Erkrather Trainerbank, der kurz vor Weihnachten nach drei Jahren beim TuS sein Amt aufgrund fehlender Perspektive niederlegte, ist für Verbandsligist HSG Jahn/West am Samstag (18 Uhr, Karlstraße) genug Brisanz im Gastspiel beim Abstiegskonkurrenten.
Während die Oberkasseler mit 31:29-Erfolg gegen die HSG Bergische Panther siegte, wurden die Erkrather mit 12: 44 (!) bei Spitzenreiter SG Langenfeld deklassiert. Bereits am Dienstagabend (20.30 Uhr, Karlstraße) stehen sich beide Mannschaften im Nachholspiel der dritten Kreispokalrunde in Erkrath erneut gegenüber.
Nur geringe Chancen rechnet sich Landesliga-Neuling Fortuna am Sonntag (12 Uhr, Färberstraße) gegen ETB SW Essen aus. Bereits im Hinspiel wurde den Fortunen beim Tabellenzweiten mit 22:34 deutlich ihre Grenzen aufgezeigt.
Ebenfalls nur in der Außenseiterrolle sieht Benraths Coach Jörg Brandenburg seine Mannschaft Samstag (17. 15 Uhr, Herzog Straße) beim Randritten TV Heiligenhaus. Auch, weil die Vorbereitung alles andere als optimal verlief. Während am Donnerstag das Training ausfiel, weil der Hallenwart streikte, verliefen sich am Dienstag nur ein halbes Dutzend Spieler zur Übungseinheit.
Keinesfalls unterschätzen will Spitzenreiter TV Angermund Samstag (18 Uhr, Freiheistahegn) seinen gegner Kettwiger TV. „Kettwig steckt mitten im Abstiegskampf. Das wird die Sache für uns nicht einfach machen”, glaubt TVA-Trainer Maks Osterc.
Nach ihrem 34:21-Kantersieg im Nachbarschafts-Duell beim Neusser HV wollen die Handballerinnen der HSG Samstag (18.45 Uhr, Färberstraße) gegen den Tabellenvorletzten der Oberliga, ASV Süchteln, an ihre starke Leistung anknüpfen.
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