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Rollhockey-Bundesliga

„Statischer” TuS Nord verlor in Darmstadt deutlich mit 1:6

15.11.2009 | 18:02 Uhr

Darmstadt. Mittlerweile ist es Hans-Werner „Alfredo” Meier fast gewohnt, die Gründe für die Niederlagen seiner Mannschaft in Worte zu fassen. So auch nach der Auswärtspleite in Darmstadt.

Denn am fünften Spieltag der Rollhockey-Bundesliga unterlag das von Meier gecoachte Herren-Team des TuS Nord deutlich mit 1:6 (0:4) beim RSC. Zum Glück der Unterrather verloren die direkten Konkurrenten aus Krefeld (6:12beim VfB Remscheid) und Celle (0:16 beim ERG Iserlohn) ebenfalls deutlich, so dass der TuS nur auf Platz sieben zurück rutschte.

Über weite Strecken zeigte die Meier-Truppe am Samstag eine schwache Leistung: Max Hack (2), Fabian Schröter und Henning Naumann sorgten für die 4:0-Pausenführung der Hausherren, ohne dass die TuS-Offensive die Hessen in größere Gefahr brachte. „Wir möchten Treffer erzielen, Darmstadt wollte es. Sie haben aus jeder Gelegenheit versucht, den Ball noch aufs Tor zu bringen und uns so vorgeführt”, erklärte ein enttäuschter Meier nach der Schlusssirene. In der Halbzeit ließ Meier dann Keeper Michael Bauckloh auf der Bank und setzte Jan Kutscha zwischen die Pfosten. „Ich wollte nicht, dass er noch mehr Tore kassiert”, versicherte der Coach.

Auch nach der Pause gelang den Gästen jedoch nichts. Denn obwohl André Beckmann sieben Minuten nach dem Seitenwechsel den 1:4-Anschlusstreffer erzielte, blieb der erhoffte Ansturm des TuS aus. Zum Ärgernis des Übungsleiter präsentierten sich die Hausherren weiterhin dominant: „Unser Spiel war zu statisch und zu langsam. Die Hessen waren dagegen agil, lauf- und kampfbereit.” Das zwingende Resultat: Max Hack und Kai Cepa sorgten für den 6:1-Endstand.

Am Ende stand die TuS-Truppe mal wieder mit leeren Händen da. Meier suchte indes Erklärungen für den schlechten Saisonstart seiner Mannen: „Da der Kader zu klein ist, besteht kein Bedarf mehr, sich im Training zu quälen. ‚Ich spiele ja eh', ist das Motto”, sagte der Trainer, „so kannst du in dieser Liga nicht mithalten.”

TuS Nord: Bauckloh, Kutscha - Pink, Stein, Beckmann, Paczia, Luther, Ensink, Müller, Beese.

Philipp Janßen

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