Selbst ist der Hansi!
18.10.2008 | 10:57 Uhr 2008-10-18T10:57:00+0200Düsseldorf. Giants-Co-Trainer Gnad zimmerte für die Spieler alle Regale und Schränke im neuen Umkleidecontainer am Sportpark Niederheid.
Selbst ist der Mann, sagt man gemeinhin. Das gilt auch für Hansi Gnad. Als sich unlängst abzeichnete, dass die Trainingshalle der Giants im Sportpark Niederheid mit rund sechswöchiger Verspätung endlich nutzbar sein würde, legte der Co-Trainer des Basketball-Erstligisten selbst Hand an. Heimwerker Gnad griff zu Hammer und Bohrmaschine, stattete die als Umkleidekabinen dienenden Container mit Regalen und Schränken aus. Alles „Marke Eigenbau”, versteht sich.
Cheftrainer Achim Kuczmann ist indes einfach nur froh, dass die Vorbereitungswoche auf das heutige, schwere Heimspiel gegen den Tabellenzweiten BSG Ludwigsburg (18.30 Uhr, Karl-Hohmann-Straße) ohne die nervende Suche nach einer freien Übungshalle ablief: „Es ist schon besser, wenn man alles zentral an einem Punkt hat.”
So ist die Trainingshalle keine drei Fußmarsch-Minuten von der Geschäftsstelle an der Nürnberger Straße entfernt. Die Wege sind also kurz. Zumal Physiotherapeut Dieter Happ neben seiner Leverkusener Praxis auch einen Behandlungsraum in einem der Behelfscontainer eingerichtet hat. Um die Giganten dort rund um jede Trainingseinheit „durchkneten” zu können.
Für beste Übungsbedingungen sorgt auch der Parkettboden, den die Giants aus ihrer alten Leverkusener Heimat mitbrachten. Ein extra angefertigter Tunnel sorgt zudem, dass der Weg zu den Umkleiden witterungsresistent ist. Einzig die Ausleuchtung der Halle sei noch nicht optimal, wie Kuczmann meint.
Profitieren wird von diesen professionellen Bedingungen auch Skaterhockey-Bundesligist ISC Rams, der in der zweiten Hälfte der Halle eine Spielfläche gestellt bekommt.
Übrigens: Für die heutige Partie gegen Ludwigsburg sind rund 1600 Tickets abgesetzt worden. Kurzentschlossenen empfehlen die Giants, sich rechtzeitig an der Abendkasse einzufinden, da bei den ersten Heimspielen lange Schlangen dafür sorgten, dass Zuschauer den Spielbeginn verpassten.
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