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Rückstand auf die Kapelle – Warnung an Mainz

24.02.2013 | 18:00 Uhr
Rückstand auf die Kapelle – Warnung an Mainz
Nach dem 1:1 war der Jubel groß: Axel Bellinghausen (rechts) feiert mit Außenverteidiger Leon Balogun.

Fortunas Ausgleichstorschütze bei der 1:2-Niederlage auf Schalke war wütend. Abwehrfehler kostete dem Bundesliga-Rückkehrer einen Überraschungspunkt.

Martin Latka tropfte es von der Nase. An seinem linken Knie klebte noch weiße Spielfeldkreide. Fortunas 1,93-Meter-Abwehrkante stand mit leicht gesenktem Kopf da wie ein Geschlagener, der gerade Blech statt Bronze gewonnen hatte. „Schalke hatte nicht viele Chancen. Wir waren so nah dran“, erklärte der Winterneuzugang von Slavia Prag. Nahm mit Daumen und Zeigefinger Maß. Doch auch der Nationalspieler war beim entscheidenden 1:2 neun Minuten vor dem Ende indisponiert, als Joel Matip sich gegen fünf Fortunen im Strafraum locker drehen und den Ball einschieben durfte.

„Bei diesem Gegentor war auch ein bisschen Pech dabei, das lag nicht nur an mangelnder Konzentration“, versicherte Mittelfeldkicker Oliver Fink, der in Halbzeit eins neben dem früh eingewechselten Dani Schahin den zweiten Offensivmann gegeben hatte. Ohne sich vorn allerdings wirklich wohlzufühlen.

Apropos: Richtig bedient war Torschütze Axel Bellinghausen. Der Linksfuß hatte mit seinem Ausgleich die zuletzt gegen Greuther Fürth gezeigte Ballsicherheit wiedergefunden. Setzte nach einer mäßigen ersten Halbzeit zum dynamischen Höhenflug an. Und war Fortunas Bester unter dem Arena-Dach.

Was den Blondschopf nicht weiter interessierte: „In der ersten Halbzeit sind wir der Kapelle immer hinterhergerannt. Nach dem Ausgleich aber waren wir dran. Es war nicht nur unwahrscheinlich ärgerlich, nach einer Standardsituation spät zu verlieren, sondern einfach scheiße.“

Die Chance auf eine Wiedergutmachung kommt am Sonntag (17.30 Uhr, Arena). Bellinghausen biestig: „Da können sich die Mainzer auf einiges einstellen.“

Von Michael Ryberg



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