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Richard Adjei drückt den Giants die Daumen

19.03.2010 | 18:30 Uhr

Düsseldorf. Der Silbermedaillen-Gewinner im Zweier-Bob drückt den Giganten im Kellerduell am Samstag gegen Hagen die Daumen.

Die Anspannung ist derzeit bei den Giants förmlich mit den Händen zu greifen. Vor dem richtungsweisenden Kellerduell am Samstag gegen Tabellenschlusslicht Phoenix Hagen (15 Uhr, Karl-Hohmann-Straße) ist das Nervenkostüm aller Beteiligten äußerst strapaziert. Bei einer Niederlage würde sich die Abstiegsgefahr für den Drittletzten dramatisch verschärfen „Schlaf wird überbewertet“, antwortete beispielsweise Geschäftsführer Claudio Di Padova auf die Frage nach seiner Nachtruhe.

Für Vorfreude sorgt auf der anderen Seite, dass die Giganten wohl erstmals in ihrer rund eineinhalbjährigen Düsseldorfer Historie eine ausverkaufte Halle vermelden können. Bis Freitag Nachmittag waren rund 3313 der 3640 verfügbaren Tickets abgesetzt. Die restlichen Karten gibt es ab 13.30 Uhr direkt an der Spielstätte.

Unter den Besuchern wird auch ein prominenter Daumendrücker sein: Ex-Footballer Richard Adjei, der im Fe­bruar bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver die Silbermedaille im Zweier-Bob gewann.

Chefcoach Hansi Gnad ist hingegen entspannt. Die Trainingswoche sei gut verlaufen, bekräftigt der 46-Jährige. „Hagen wird nach zehn Niederlagen in Folge mit Schaum vor dem Mund antreten. Wir werden aber auch aggressiver und risikofreudiger agieren“, kündigte Gnad an. Offen ist allerdings weiterhin, ob Flügelspieler Brant Bailey (Rückenprobleme) auflaufen kann. Der an Knie-Entzündungen laborierende Brendan Winters wird wohl mitmischen.

Oliver Schaal

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