Prince Flori ist "ein Geschenk des Himmels"
27.03.2009 | 18:16 Uhr 2009-03-27T18:16:00+0100
Der sechsjährige Hengst wurde bereits zum dritten Mal von den NRZ-Lesern zum Düsseldorfer Galopper des Jahres gewählt und wird am Sonntag beim Saison-Auftakt auf der Grafenberger Rennbahn geehrt.
Beim Galopper-Saisonauftakt hat am Sonntag (erster Start 14 Uhr) der Grafenberger Trainer Sascha Smrczek alle Hände voll zu tun. Zum dritten Mal hintereinander wird sein Stallcrack Prince Flori als von den NRZ-Lesern gewählter „Düsseldorfer Galopper des Jahres” geehrt. Dieses Kunststück gelang vorher noch keinem anderen Grafenberger Vollblüter.
„So ein Pferd ist schon ein Geschenk des Himmels”, meint Heinz Wacek, der stolze Besitzer von Prince Flori. Über 100 000 Euro konnte der sechsjährige Hengst für den Hamburger in der vergangenen Saison eingaloppieren.
Ein Viererpack ist möglich
Ein Viererpack bei der NRZ-Wahl ist sogar möglich für Prince Flori, der seine letzte Rennsaison absolviert. „Ich glaube, der Prince wird auch in diesem Jahr für Schlagzeilen sorgen”, sagt Smrczek.
Der Trainer schickt am Sonntag gleich fünf Kandidaten an den Start, darunter die dreijährige Stute Beltana im Hauptrennen des Tages. Im mit 20 000 Euro dotierten „Preis der Dreijährigen” trifft die Vollblüterin auf fünf Gegner. Smrczek: „Ich hoffe, dass wir zumindest ein gutes Platzgeld abbekommen. Ob ein Sieg drin ist, kann man schwer beurteilen, da es der erste Jahresstart für Betana ist. Nach den Leistungen der vergangenen Saison müsste sie eigentlich ganz vorne mitmischen.”
Favorisiert wird aber Mantoro aus dem Krefelder Stall von Mario Hofer. Der Hengst war in diesem Jahr schon auf der Dortmunder Allwetterbahn erfolgreich und hat zudem einen Start in Frankreich absolviert.
Auch bei seinen anderen Startern Tascapane, Amadou, King Fernando und Benedetto, hofft Smrczek auf vordere Platzierungen. Im Sattel von Beltana sitzt Stalljockey Henk Grewe, der in fast in jeder Prüfung des Tages ein Engagement hat, weil er gleich für fünf verschiedene Trainer tätig ist. „Zur Zeit läuft es super und ich glaube am Sonntag habe ich gute Chancen den ein oder anderen Sieg zu landen. Am besten natürlich im Hauptrennen”, sagt Grewe.
Der Grafenberger Trainer Ertürk Kurdu schickt zum Saisondebüt mit Sarkando und Neyraan zwei Pferde an den Start. Der 4-jährige Sarkando im Besitz vom Albrecht Woeste, dem neuen Chef des Galopper-Dachverbandes und Vizepräsident im Düsseldorfer Rennverein, hat dabei allerdings eine schwere Aufgabe zu bewältigen. Er muss in einem mit 8500 Euro dotierten Handicaprennen sich mit sieben Gegnern auseinandersetzen. „Vielleicht gelingt Sarkando ja gleich eine Überraschung”, hofft Kurdu.
Exklusiv für die Leser der NRZ tippt Bernd Koenemann, der Geschäftsführer des Düsseldorfer Rennvereins die Sieger des morgigen Renntages auf der Grafenberger Rennbahn.
1.Rennen: Neptun
2.Rennen: Giant Gino
3.Rennen: Royal Salsa
4.Rennen: Noblement
5.Rennen: Bum Bum
6.Rennen: Kallixa
7.Rennen: Wonderful Time
8.Rennen: Solola
9.Rennen: Volly
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