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Preis der Diana bleibt bis 2015

31.07.2009 | 20:00 Uhr

Galopprennen: Sponsor verlängerte Vertrag vorzeitig. 14 Pferde laufen am Sonntag um eine Prämie von 400 000 Euro. Rennverein hofft auf 15 000 Zuschauer.

Für sein Topereignis der Saison, den mit satten 400 000 Euro dotierten „Preis der Diana – Deutsches Stuten-Derby”, kann der Düsseldorfer Rennverein beruhigt in die Zukunft schauen. Der Sponsor hat vorzeitig den Vertrag für diesen Renntag bis 2015 verlängert. „Das ist großartig! Somit ist das zweithöchst-dotierte Rennen in Deutschland nach dem Hamburger Derby auf Dauer in unserem Rennkalender verankert”, meint gestern freudestrahlend Bernd Koenemann, der Geschäftsführer des Düsseldorfer Rennvereins.

Koenemann hofft

auf 15 000 Zuschauer

Der Preis der Diana war in der Vergangenheit mit 20 000 Zuschauern auf der Anlage an der Fahneburgstraße und Wettumsätzen an die 500 000 Euro meist einer der erfolgreichsten Renntage in der Grafenberger Galoppsaison. „Die Erwartungen sind auch diesmal hoch und trotz der Ferienzeit sollten wir bei gutem Wetter auf mindestens 15 000 Besucher kommen”, hofft Koenemann.

Das Hauptrennen ist mit 14 Starterinnen der besten Klasse gut besetzt. Allein vier Stuten schickt das Gestüt Wittekindshof ins Rennen, die von drei verschiedenen Trainern vorbereitet werden. Im vergangenen Jahr war das Gestüt mit Rosenreihe unter der Obhut des Kölner Trainers Peter Schiergen erfolgreich. Jetzt könnten Near Galante, Nina Celebre, Serienhoehe oder Sworn Pro in die Fußstapfen von Rosenreihe treten, die mittlerweile in das Gestüt gewechselt ist.

Besitzer ist der Dortmunder Unternehmer Hans-Hugo Miebach, der auch als Präsident des Dortmunder Rennvereins agiert. Neben mit Rosenreihe konnte sich Miebach schon 1996 mit Night Petticoat, 1998 mit Elle Danzig, und 2003 mit Next Gina in die Siegerliste beim Stutenderbys eintragen.

Als Favoritin gilt morgen Nachmittag aber die französische Gaststute Celimene, die für stattliche 40 000 Euro nachgenannt wurde (die NRZ berichtete).

Besitzer Laboureau

rechnet fest mit Sieg

Deren Besitzer Gerard Laboureau hat derzeit 28 Pferde bei zwölf verschiedenen Trainern untergebracht. Im Vorfeld bekannte der in Genf lebende Franzose: „Wenn Celimene nicht gewinnt, wäre ich sehr enttäuscht.”

Das erste Rennen wird morgen um 14 Uhr gestartet. Wegen des zu erwartenden Zuschauerandrangs sollten die auswärtigen Parkplätze am Staufenplatz mit dem verbundenen Bus-Shuttle genutzt werden.

Ingo Fabian

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