Pechsträhne der Giants hält an

Auch im neuen Jahr bleiben die Regionalliga-Basketballer der Giants von Verletzungen und Krankheiten offenbar nicht verschont. Beim Auswärtsspiel gegen den FC Schalke 04 mussten die Düsseldorfer auf einige wichtige Akteure verzichten. Dem Tabellenvierten konnten sie daher nur bedingt Paroli bieten und unterlagen mit 68:79 (32:40).

Vor der Partie hatte sich der Verdacht bestätigt, dass Oliver Radtke tatsächlich an einer Herzmuskelentzündung laboriert. Der Power Forward wird somit mindestens einen Monat ausfallen. Stark angeschlagen ging zudem Sean McGonagill in die Partie. Der Aufbauspieler hatte aufgrund eines grippalen Infekts die gesamte Woche pausiert. Wenige Minuten nach dem Anpfiff passierte ein neues Unglück: Bei einer Verteidigungsaktion wurde Flügelspieler Benjamin Luzolo im Gesicht erwischt. Die spätere Diagnose lautete Nasenbeinbruch, was mehrere Wochen Pause bedeutet. Immerhin gab Jonas Jönke nach längerem verletzungsbedingten Ausfall sein Comeback.

Trotz der vielen Rückschläge lieferten die Giants vor allem in der Defensive eine respektable Leistung ab. In der ersten Hälfte hatten sie die Schalker Offensive gut im Griff, konnten jedoch selbst gut herausgespielte Würfe nicht versenken und zeigten zudem eklatante Schwächen von der Freiwurflinie. Nach einer Reihe von unkonzentrierten Angriffen bewiesen die Hausherren ihre Qualität und bestraften die Fehler der Giants umgehend.

Treffsicheres Trio

In der Folge lagen die Schalker stets mit zehn Punkten vorn und ließen die Gäste nicht mehr aufschließen. Vor allem das Trio Trevin Parks, Patrick Carney und Thomas Szewczyk zeigte sich treffsicher. In der zweiten Hälfte warteten die Schalker noch mit verschiedenen Verteidigungsvarianten auf, die die ohnehin schon strauchelnden Giants nie einen Rhythmus finden ließen. Dennoch war Trainer Gerrit Terdenge nicht unzufrieden. „Defensiv haben wir einige unserer taktischen Ziele gut umgesetzt, immerhin konnten wir die stärkste Offensive der Liga bei nur 79 Punkten halten“, betonte er. „Wir haben in der Offensive nie zu einem Rhythmus gefunden und uns mit Ballverlusten selbst geschadet. Auch viele gut herausgearbeitete Würfe und Freiwürfe haben wir liegenlassen. So kann man gegen ein so starkes Team nicht bestehen.“