Panther nach Derbysieg an der Spitze
01.06.2009 | 20:30 Uhr 2009-06-01T20:30:00+02002. Football-Bundesliga: Team von Cheftrainer Hanselmann setzte sich mit 13:8 gegen Cologne Falcons durch. Fast 1000 Zuschauer waren dabei.
Jetzt stehen die Football-Panther genau dort, wo sie am Ende der Saison gern wären: an der Spitze der zweiten Bundesliga. Fast 1000 Zuschauer waren auf der Kleinen Kampfbahn an der Arena am Samstagabend dabei, als die Schützlinge von Cheftrainer Martin Hanselmann im Spitzenspiel den Derby-Rivalen der Cologne Falcons knapp, aber letztlich sicher mit 13:8 (0:0, 7:0, 6:2, 0:6) besiegten.
„Das war ein hartes Stück Arbeit”, gab Hanselmann hinterher zu, „die Falcons haben im Vorfeld unsere Spielweise prächtig analysiert. Wir mussten im Laufe des Matches einige Veränderungen vornehmen, um ans Ziel zu kommen.” Offenbar fiel der Trainercrew das richtige Mittel gegen eine starke Falken-Abwehr ein.
Crayton griff sich
Pass in der Endzone
Nach einem punktlosen ersten Viertel fand Panther-Spielmacher Fabian Schorn dann die Lücke: Sein 20-Yards-Pass trug Estrus Crayton in die Endzone. Kicker Markus de Haer erhöhte auf 7:0. Das 13:0 war ein prächtiger Lauf von Michael Held. Der griff sich ein kurzes Zuspiel von Quarterback Schorn, marschierte dann über 70 Yards in die Gäste-Endzone. De Haers anschließender Extrapunktversuch wurde allerdings geblockt.
Die Domstädter, in deren Reihen auch Ex-Rhein-Fire-Brocken Sebastian Odenthal mitmischte, verkürzten per Safety. Die Panther-Offensive ließ sich in der eigenen Endzone mit dem Ball zu Boden bringen.
Die Defensive der Schwarzhemden zeigte sich, im Vergleich mit den ersten Matches, stark verbessert und lieferte eine exzellente Leistung ab. Der einzige Kölner Touchdown zum Endstand fiel erst 30 Sekunden vor dem Spielende. Die versuchte Zwei-Punkte-Erhöhung ging danach aber ebenso schief wie der Onside-Kick, um den Ball noch einmal für eine Punktechance in die Hände zu bekommen. Die Panther ließen bei eigenem Ballbesitz die restlichen Spielsekunden herunterlaufen.
Olgens verletztes Knie
mit sieben Stichen genäht
Zwei Verletzte waren zu beklagen: Ballträger Christian Buchholz verletzte sich an der Schulter, Defensive Line Dennis Olgen musste wegen einer Risswunde am Knie mit sieben Stichen genäht werden. Der Einsatz beider Panther am Sonntag (Kick off: 15 Uhr, Kleine Kampfbahn) gegen den Tabellendritten Berlin Rebels ist fraglich. miry
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