Panther feierten Saisonabschluss mit Happy End
31.08.2009 | 06:00 Uhr 2009-08-31T06:00:00+0200
Düsseldorf. Im letzten Spiel gab es einen verdienten 27:7-Sieg bei Aufsteiger Berlin Rebels. Der junge Spielmacher Robert Demers machte ein super Spiel.
Martin Hanselmann, der Cheftrainer von Football-Zweitligist Panther, sprach vor der letzten Begegnung der Saison von sehr guten und sehr schlechten Spielen seiner Mannschaft. In Berlin bei den Rebels sah er am Sonntagnachmittag einen sehr guten Auftritt seiner Schützlinge. Und freute sich am Ende zu Recht über einen 27:7 (14:0,0:7,0:0,13:0)-Sieg vor 300 Zuschauern bei den Berlin Rebels, die nächstes Jahr in der ersten Liga spielen werden.
Die Panther bleiben dagegen zweitklassig, denn der Sieg in Berlin war bedeutungslos. Mit 17:11 Punkten belegen die Raubkatzen Platz fünf in der Abschlusstabelle.
Die Berliner, die überheblich in die Partie gegangen waren, wurden im ersten Viertel direkt auf den Boden der Tatsachen zurückgeführt. Zwei frühe Touchdowns durch den US-Boy Estrus Crayton - alle Extrapunkte im Spiel Markus de Haer - sorgten dafür, dass die Rebellen immer einem Rückstand hinterher laufen mussten.
Was Hanselmann gerne sah, zumal er schon von Anfang an alle seine Spieler einsetzte: „Vielleicht haben die Berliner das Spiel zu locker angegangen, wir waren dagegen von der ersten Minute an hellwach!” Nachdem Berlins Ballträger Kim Kuci im zweiten Viertel den Anschluss besorgt hatte, passierte bis zum letzten Spielviertel nicht viel - dafür in den Schlussminuten umso mehr: Michael Heldt erhöhte nach einem Pass von Panther-Spielmacher Robert Demers auf 20:7 für die Gäste aus der Landeshauptstadt - und die klare Führung wurde von den Raubkatzen sogar noch ausgebaut: Robert Demers bediente mit einem tollen Pass Dave Nash zum 27:7-Endstand für die Raubkatzen im Berliner Mommsenstadion.
Neben der sehr guten Teamleistung freute sich Hanselmann besonders über seinen jungen Spielmacher Demers, der den verletzten Fabian Schorn ersetzte, und vier Touchdownpässe warf: „Robert hat ein super Spiel gemacht!” Stamm-Spielmacher Schorn hatte trotz seiner Verletzung die weite Tour mitgemacht, stand an der Seitenlinie und feuerte seine Kollegen an.
Nicht nur wegen des Sieges beim Aufsteiger haben die Panther auf dieser Fahrt einiges für den Teamgedanken getan. Nach dem Spiel kam es traditionell zu einer Party im Bus auf der langen Fahrt nach Hause.
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