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Offensiv zu harmlos! Negativserie der DEG hält unvermindert an

23.12.2012 | 21:00 Uhr
Offensiv zu harmlos! Negativserie der DEG hält unvermindert an
In München gab es für Drew Paris (rechts) und seine Kollegen nicht viel zu bestellen.Foto: Digitalfoto Matthias

München.  Am zweiten Weihnachtstag gastieren die Krefeld Pinguine zum Eishockey-Rhein-Derby um 17.45 Uhr bei der DEG im Rather Dome. Beim 1:4 in München setzte sich die Negativserie des Düsseldorfer Tabellenletzten fort.

Das vorzeitige Weihnachtsgeschenk für die wenigen DEG-Getreuen gestern Abend im Olympia-Eisstadion zu München blieb aus. Nach einer offensiv schlicht harmlosen Vorstellung zogen die Rot-Gelben beim EHC klar und verdient mit 1:4 (0:1, 0:2, 1:1) den Kürzeren und entfernen sich als Tabellenletzter der DEL immer weiter von einem sportlichen Hoffnungsschimmer.

Cheftrainer Christian Brittig hatte nach der 1:2-Penaltyniederlage vom Freitagabend gegen die Nürnberg Ice Tigers seine Angriffsreihen leicht verändert. Kapitän Daniel Kreutzer rückte neben Niki Mondt und Daniel Fischbuch in den dritten Block zurück. Dafür machte Alexander Preibisch an der Seite des Norwegers Andreas Martinsen und des Kanadiers Ashton Rome den rechten Außenstürmer.

Was nicht viel einbrachte. Schon nach 92 Spielsekunden war DEG-Keeper Bobby Goepfert zum ersten Mal bezwungen. Alex Henry hatte sich eine Strafe wegen Behinderung eingefangen, die Münchener NHL-Stars Blake Wheeler (Winnipeg Jets) und Paul Stastny (Colorado Avalanche) spielten Martin Buchwieser gekonnt frei. Der durfte am entfernten DEG-Pfosten getrost auf die Einschusschance warten.

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Die Gastgeber besaßen in einem dürftigen Treffen mehr Spielanteile, hatten mit dem Tabellenletzten aber auch keine größere Mühe. Rot-Gelb hatte es schwer, das Gestänge von Ex-DEG-Keeper Jochen Reimer überhaupt einmal in Gefahr zu bringen. Was denn auch für das Mitteldrittel galt.

Zwar wirkten die Gäste nun etwas energischer. Eine Ausgleichschance, die den Namen verdient gehabt hätte, ließ allerdings wieder auf sich warten. Dafür klingelte es in der Endphase des Mittelabschnitts binnen zehn Spielsekunden im Düsseldorfer Netz. Erst bediente Wheeler seinen eigentlich verteidigenden Teamkollegen Blake Sloan, dann legte Sören Sturm, ebenfalls ein Münchener Defensivcrack, gleich das 3:0 obendrauf.

Davon erholte sich die DEG nicht mehr. Immerhin durfte man einmal jubeln. Ashton Romes Schussversuch landete nach einem Münchener Schlittschuhabpraller tatsächlich im EHC-Gehäuse. Zuvor hatte der Kanadier Mike Kompon allerdings auf 4:0 erhöht.

Verletzungen an Augenbraue und Zähnen

Fazit von DEG-Manager Walter Köberle: „Die Münchener Reihe mit Wheeler und Stastny haben mit drei Treffern den qualitativen Unterschied ausgemacht. Was mich fast mehr aufregt, ist die Tatsache, dass die Referees zweimal hohen Stock mit Verletzungsfolge gegen uns nicht gepfiffen haben.“

Calle Ridderwall musste nach einer Wheeler-Attacke mit zwei Stichen an der Augenbraue genäht werden, Travis Turnbull verlor zwei Zähne. „Beide können Mittwoch gegen Krefeld aber spielen“, so Köberle.

Die Negativserie geht also weiter. Nur ein Sieg aus den vergangenen 13 Partien sowie lediglich zwei Erfolge in nun 18 Auswärtsspiele heißen die neuen Negativmarken. Die nächste Punktegelegenheit, zumindest auf eigenem Eis, kommt schnell. Am Mittwoch gastieren um 17.45 Uhr die Krefeld Pinguine im Rather Dome.

Die Statistik

DEG: Goepfert; Klingsporn, Henry; Paris, Zanetti; Gödtel, Ebner; Preibisch, Martinsen, Rome; Bostrom, Turnbull, Ridderwall; Fischbuch, Mondt, Kreutzer; Martens, Hofland.

Schiedsrichter: Haupt/Piecha-czek (ESC Kempten/EHC Finning).

Zuschauer: 3753.

Tore: 1:0 (1:22) Buchwieser (Wheeler, Stastny/5-4-Überzahl), 2:0 (34:03) Sloan (Wheeler, Buchwieser), 3:0 (34:13) Sturm (Adams, Kompon), 4:0 (45:39) Kompon (Sturm, UImer), 4:1 (52:09) Rome.

Strafminuten: EHC 6 plus 10 (Morris/50:06 Min.), DEG 10 plus 10 (Fischbuch/58:34 Min., jeweils Check von hinten).

Beste DEG-Spieler: Turnbull (5 Punkte, Henry (3), Rome (1).

Michael Ryberg und Sascha Reinders

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2012-12-23 21:00
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