Noch muss Meier grübeln
06.11.2008 | 20:44 Uhr 2008-11-06T20:44:00+0100Nur fünf Feldspieler des TuS Nord sind vor der Partie gegen den RSC Darmstadt gesund.
Noch muss Hans-Werner Meier grübeln. „Ich weiß nicht, wen ich am Samstag aufstellen soll”, sagt der Trainer des Rollhockey-Bundesligisten TuS Nord vor der Partie gegen den RSC Cronenberg (16 Uhr, Eckenerstraße). Weil etliche Spieler erkältet sind oder verletzt ausfallen, stehen bisher nur die Feldspieler Jonas Pink, Markus Frett, Stephan Stein, Mateus Luther und Carsten Beese sowie Torwart Michael Bauckloh bereit. Ersatzkeeper Daniel Holz hat Wasser im Knie und muss drei Wochen pausieren. Mathis Dietrich hat eine Schleimbeutelentzündung im Ellbogen überstanden, sein Einsatz ist noch fraglich.
Die Situation könnte komfortabler sein, bedenkt man die Ziele der Unterrather. „Darmstadt steht in der Tabelle zwar vor uns”, betont Meier, „aber wenn wir den vierten Platz erreichen wollen, dann müssen wir die Partie gewinnen. Meine Mannschaft macht Fortschritte, wir müssen an die gute zweite Halbzeit in Remscheid anknüpfen.” Vor zwei Wochen drehte der TuS erst nach dem Seitenwechsel auf und gewann nach 1:3-Rückstand noch mit 5:3. „Mir fehlt nur die Kontinuität”, erklärt Meier, „die Mannschaft entwickelt sich weiter, macht viele Fehler aber immer wieder. Deshalb müssen wir vieles wiederholen und können erst danach neue Dinge trainieren.”
Doch meier lobt: „Die zweite Hälfte in Remscheid war schon versöhnlich. Wenn wir wieder so spielen, dann ist auch gegen die Darmstädter etwas drin.” Dabei kommt den Unterrathern die personelle Situation der Hessen entgegen. Deren Spielmacher Felix Bender wechselte vor der Saison zur ERG Iserlohn. „Das war der beste Spieler”, betont Meier, „er war antrittsschnell und technisch stark. Mal sehen, wie der Ausfall kompensiert wird.”
Verloren ist nach bisher fünf Saisonspielen noch nichts. Der Rückstand auf den angestrebten vierten Platz beträgt nur zwei Punkte. Größer werden sollte er aber nicht mehr.
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