Mützen, Hüte sowie fliegende und goldene Pucks

EHRE:.  Vor dem ersten Bully erhielt DEG-Kapitän Daniel Kreutzer die ganz große Bühne. Vor den über 50 000 Zuschauern ehrte der Klub sein Eigengewächs mit einem goldenen Puck , nachdem sich der 35-Jährige unlängst zum DEL-Rekordtorschützen gekrönt hatte. Überreicht wurde die Auszeichnung von den DEG-Gesellschaftern Peter Hoberg und Mikhail Ponomarev.
MÜTZEN: Das DEG-Team lief trotz der warmen Temperaturen in der Stockumer Arena geschlossen mit den Winter-Game-Mützen auf.
HÜTE: Einen besonderen Gag erlaubte sich das Trainer-Duo der DEG. Chefcoach Christof Kreutzer und sein Assistent Tobias Abstreiter hatten sich in Anlehnung an das Trainer-Gespann von Detroit, das 2014 beim Rekord-Winter-Classic in Ann Arbor eine extravagante Kopfbedeckung ausgedacht hatte, Cowboyhüte aufgesetzt. „Wir waren mittags in der Stadt essen, haben uns über das Spiel unterhalten und überlegt, was wir machen könnten. Dann ging es direkt in den nächsten Hut-Laden auf der Kö, wo wir alle verrückt gemacht haben und raus kamen dabei diese Hüte“, erklärte Kreutzer.
GLOCKEN: Ein Hauch vom Boxen wehte beim Winter Game durch die Arena. Einst lief Ex-Box-Weltmeister Vitali Klitschko bei seinen Kämpfen dazu ein, nun erklangen pünktlich zum Einmarsch der Teams die „Hells Bells“ der Rockband ACDC.
CHARITY: DEG-Keeper Lukas Lang hatte sich eine Winter-Game-Maske anfertigen lassen und versteigerte diese für den guten Zweck – 1560 Euro kamen auf diesem Weg für „Rosys Kids Corner“ zusammen, eine Initiative in Zusammenarbeit mit der Deutschen Leukämie-Forschungs-Hilfe. Auch Haie-Keeper Danny Aus den Birken hatte sich eine Maske anfertigen lassen – in Ehren für KEC-Legende Peppi Heiß zierte ein aufgerissenes Maul eines Hais den Helm des Torhüters.
BIER: Kleine Pannen gehören zu einem Event ebenfalls dazu. Eine Viertelstunde vor dem Hauptspiel war im Oberrang an einigen Ständen kurzzeitig das Bier ausgegangen.
PUCKS: Sieben schwarze Hartgummischeiben flogen beim Winter Game über die Plexiglasumrandung. Da die Eisfläche mitten auf das Arena-Spielfeld gestellt wurde, war genug Platz zu den Tribünen, so dass auf die sonst üblichen Fangnetze hinter den Toren verzichtet wurde.
BILDER: Die Fotoagentur Citypress hatte als DEL-Partner die Alleinherrschaft am Eis – und nutzte diese auch: 214 000 Bilder schossen die Fotografen während des Tages.