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Kurdu hofft auf den ersten Erfolg

28.05.2010 | 19:28 Uhr

Düsseldorf. Den Schützlingen des Grafenberger Trainers fehlten bislang die entscheidenden Zentimeter.

Beim Renntag am Samstag auf der Grafenberger Rennbahn (erster Start 15.30 Uhr) hofft Trainer Ertürk Kurdu auf seinen ersten Jahreserfolg. Zwar haben die Schützlinge des Düsseldorfers schon einige gute Platzierungen hingelegt, doch ein voller Erfolg war bisher Fehlanzeige. „Dabei ging es buchstäblich nur um Zentimeter, die die Gegner nur voraus waren“, sagt Kurdu, der zuletzt insbesondere in Frankreich mit Rostov und Big Hunter gute Ergebnisse erreichte.

Am Samstag soll nun Almaviva für den vollen Treffer sorgen. Die vierjährige Stute tritt im „Preis von German Tote“ mit dem Champion-Jockey Eddy Pedroza an. Der gebürtige Panamanese war bei den vergangenen Starts von Almaviva in Krefeld und Dortmund schon der Reiter und belegte jeweils einen zweiten Rang.

„Mit einen weiteren zweiten Platz wäre ich natürlich auch zufrieden, aber eigentlich ist jetzt ein Sieg fällig. Die Konkurrenz ist bestimmt zu schlagen“, sagt der Coach optimistisch. Skeptisch sieht er dagegen die Chancen seiner zweiter Starterin des Tages Pussycat Doll. „Die braucht mit Sicherheit noch mehr Routine um vorne mitzumischen“.

Ebenfalls zwei Pferde bietet der Trainerkollege Sascha Smrczek auf. Die ersten Siege hat der Grafenberger im In- und Ausland schon eingefahren mit einer Gewinnsumme von über 100 000 Euro.

Zu dieser Bilanz hat allein Nightdance Honor 13 000 Euro mit Siegen und Platzierungen in Frankreich beigetragen. Der fünfjährige Wallach tritt in einem mit 8500 Euro dotierten Handicaprennen an.

„Wir versuchen es jetzt mal vor der Haustür und wir sind bestimmt in den Geldrängen“, sagt Smrczek, der für den Ritt Steffi Hofer verpflichtet hat.

Die Amazone aus Krefeld führt derzeit mit 35 Siegen die aktuelle Rangliste der Jockeys vor Eddy Pedroza an.

Der zweite Smrczek-Starter Falko wird von Henk Grewe geritten, der auch im Hauptrennen des Tages mit von der Partie ist. Der Jockey steuert Usbeke für Trainer Jean Pierre Carvalho im mit 55 000 Euro dotierten Gruppeprüfung über 1600 Meter. Der vierjährige Wallach könnte das Pferd für die Überraschung sein.

„Am Start sind nur richtig gute Pferde, aber ich rechne mit schon meine Chancen aus. Wir sind zwar Außenseiter, aber bei einem guten Rennverlauf trumpfen wir vielleicht groß auf“, so Grewe, der bislang 2010 neunzehn Siege auf dem Konto hat. Bei sechs weiteren Ritten am Samstag hat der Jockey noch weitere Gelegenheiten für Siege.

Gespannt auf das Ergebnis des Renntages ist Geschäftsführer des Vereins Bernd Koenemann: „Wir haben diesen Termin kurzfristig von Baden-Baden übernommen und die Frage ist wie das Publikum den Tag annimmt. Zumindest die Besitzer und Trainer haben für volle Starterfelder gesorgt. Jetzt kommt es auf die Wetter an, ob die auch dementsprechend wetten.“

Ingo Fabian

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