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Konkurrenzkampf bei Fortuna Düsseldorf ist eröffnet

17.01.2012 | 18:50 Uhr
Konkurrenzkampf bei Fortuna Düsseldorf ist eröffnet
Bisher im defensiven Mittelfeld eine feste Größe: Fortuna-Kapitän Andreas Lambertz.Foto: imago

Düsseldorf.Auf die Zweitliga-Kicker der Fortuna wartet heute ein anstrengender Tag. Schon um 6.10 Uhr hebt der Flieger in Richtung Trainingslager ab. Via Mallorca geht es nach Malaga, von dort per Bus ins 60 Kilometer südwestlich gelegene Marbella. Es dürfte von Vorteil sein für die meisten Fortunen, am Nachmittag ausgeschlafen auf dem Übungsrasen des Marbella Football Centers anzutreten. Der Konkurrenzkampf auf fast allen Startpositionen ist spätestens dann neu eröffnet.

Tor: Michael Ratajczak hinterließ gegen Borussia Dortmund nicht nur wegen seiner beiden gehaltenen Elfmeter einen guten Eindruck. Robert Almer wirkte nach überstandenem Mittelhandbruch sicher, wurde aber gegen Borussia Mönchengladbach nicht so stark gefordert.

Innenverteidigung: Es bleibt bei „Aus drei mach’ zwei“. Der Spanier Juanan als Ersatzmann ist jederzeit bedenkenlos einsetzbar, kommt aber an Assani Lukimya und Jens Langeneke derzeit nicht vorbei.

Linker Außenverteidiger: Hier ist Johannes van den Bergh gesetzt, der eigentlich offensivere Sascha Dum ein Joker mit ordentlich Vorwärtsdrang.

Rechter Außenverteidiger: Christian Weber setzte mit seinem 25-Meter-Strahl gegen den BVB beim Arena-Cup ein Ausrufezeichen. „Ich will auf den Rasen zurück“, richtete der Saarbrücker die Kampfansage an Gladbachs Leihgabe Tobias Levels, der in der Hinrunde nicht durchgängig überzeugen konnte.

Defensives Mittelfeld: Mit der 22-jährigen Kölner Leihgabe Adam Matuschyk kommt für den Tunesier Karim Aouadhi (zu Esperance Tunis) neue Konkurrenz. Bisher füllten Adam Bodzek und Andreas Lambertz (oder Oliver Fink) die Staubsaugerposition mit Vorwärtsdrall recht gut aus.

Linkes Mittelfeld: Hier gibt es eine Menge Möglichkeiten. Dum kann die Rolle mit Tempo spielen, Oliver Fink war zuletzt hier vorn, auch der Australier Robbie Kruse durfte beim Wintercup ran – aber wenig effektiv.

Zentrales Mittelfeld: Sascha Rösler galt hier als gesetzt. Man darf gespannt sein, ob ihm der Däne Ken Ilsø die Position noch streitig machen kann.

Rechtes Mittelfeld: Die Stammposition von Linksfuß Maximilian Beister füllte im Wechsel auch Thomas Bröker recht ordentlich aus. Im Zweifelsfalle könnten hier auch Kruse und Fink agieren.

Angriff: Für den im Meierschen 4-2-3-1-System gesuchten Alleinangreifer hat sich die Auswahl mit dem Finnen Timo Furuholm (FC Inter Turku) vergrößert. Was vor allem Ranisav Jovanovic nicht so sehr schmecken dürfte. Der Berliner Serbe hatte sich zuletzt mit Jokereinsätzen und dem Last-Second-Treffer gegen Dresden zurück ins Bewusstsein der Fortunen gespielt. Beister und Bröker hatten in der Hinrunde die Position wechselseitig bekleidet. Auch der schnelle Adriano Grimaldi sieht sich hier als Alternative.

Michael Ryberg

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