Kölner Doppelsieg im Stutenpreis
13.04.2009 | 19:15 Uhr 2009-04-13T19:15:00+0200Im Hauptwettbewerb landeten die Stuten „Norderney” und „Novita” ganz vorne. Bohne beendete Durststrecke
Die Düsseldorfer Trainer konnten beim Renntag vor 7000 Besuchern auf der Heimatbahn jubeln. Insbesondere die Galopper von Ralf Rohne trumpften auf und beendeten eine lange Durststrecke für den Coach, der seit zwei Jahren keinen Treffer mehr in Grafenberg landen konnte.
Die vierjährige Stute Lucynia gewann ein Handicaprennen hauchdünn, ausgerechnet gegen die Konkurrentin Sweet Arrow, die von Trainerkollege Sascha Smrczek vorbereitet wird. Im Sattel von Lucynia agierte Jockey Koen Clijmans, der als Ersatzjockey für die erkrankte Maria Papke eingesprungen war.
„Super knapp, aber das Glück war auf unserer Seite und der Jockey hat alles richtig gemacht”, meinte freudestrahlend Rohne, der im Rahmenprogramm noch mit Najade und Wayra Platzgelder sammeln konnte. Insgesamt verdienten die Rohne-Schützlinge 5500 Euro. Leer ging der Trainer im Hauptrennen des Tages aus, obwohl die Stute Ravenel eine gute Leistung zeigte. Die Dreijährige belegte im mit 20 000 Euro dotierten „Düsseldorfer Stutenpreis” den sechsten Rang.
Hier schnappte sich der Kölner Peter Schiergen mit Norderney und Novita die beiden ersten Plätze. Eine Überraschung für den Trainer, der eher auf einem Sieg von Novita getippt hätte.
Für die Gaststute Greenisland aus England verblieb der dritte Rang. Für den Trainer Hugh Morrison aber ein gelungener Test: „Vielleicht versuchen wir in diesem Jahr nochmal wieder zu kommen und schaffen dann einen Sieg.”
Entschädigung für Smrczek
Für das knapp verlorene Rennen mit Sweet Arrow konnte sich Sascha Smrczek noch entschädigen, denn sein Starter Amadou schaffte unter der Reiterin Hana Mouchova einen mit 2600 Euro dotierten Sieg. Fast zeitgleich gewann auch sein Pferd Lord of Esteem auf der Rennbahn Berlin-Hoppegarten. „Mit dieser Osterbilanz bin ich sehr zufrieden”, meinte Smrczek.
Trainerkollege Ertürk Kurdu durfte ebenfalls jubeln und erreichte mit Neyraan einen mit 1100 Euro dotierten zweiten Rang.
Einen besonderen Tag erlebte auch der gebürtige Neusser Torsten Mundry. Der Ex- Jockey hat seit Anfang des Jahres in Warendorf den Rennstall von Trainer Peter Rau übernommen und feierte seinen ersten Sieg. Als heißer Favorit gewann sein vierjähriger Wallach Hilfinger leicht mit Jockey Andre Best.
Enttäuscht war dagegen Bernd Koenemann, der Geschäftsführer des Düsseldorfer Rennvereins. „Die Zuschauerzahl war okay, zumal viele Familien auf der Rennbahn waren. Doch leider war der Wettumsatz mit 161 000 Euro nicht berauschend. Zu Ostern sind einfach zu viele Galoppveranstaltungen in Deutschland. Da nehmen wir uns gegenseitig die Wettumsätze weg”, beklagt Koenemann.
0mitdiskutieren