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DHB-Handball-Pokalrunde

HSG eine Runde weiter: Flatten hofft auf Glücksfee

26.08.2011 | 22:30 Uhr
HSG eine Runde weiter: Flatten hofft auf Glücksfee

Der erste Sieg im ersten Härtetest nebst Einzug in die zweite Pokalrunde sorgte Freitagabend bei den Handballern der HSG für entspannte Gesichtszüge. Mit 31:24 (18:13) buchte der Zweitligist beim eine Klasse tiefer in der Regionalliga spielenden TuS Wermelskirchen das Ticket für die nächste Runde im DHB-Wettbewerb. „Wir haben das Spiel von Beginn an kontrolliert, geduldig und diszipliniert gespielt“, lobte HSG-Trainer Ronny Rogawska. Der Däne musste dennoch zunächst zwei Nackenschläge der nicht enden wollenden Verletztenmisere einstecken.

Frühes Savonis-Comeback

Während Jan-Henrik Behrends mit einer muskulären Reizung in der Kniekehle ausfiel, begann der Tag für Torhüter Mathias Lenz mit einer Erkältung. Und endete neben Behrends auf der (Ersatz-)Bank. Was Almantas Savonis ein unplanmäßig frühes Comeback nach seiner Verletzung zwischen den Torpfosten bescherte.

Die HSG startete dennoch unbeeindruckt vor allem über die Flügel druckvoll, räumte flink über die Außen ab, bevor das Angriffsspiel über den Rückraum an Fahrt aufnahm. Michael Hegemann über die Mitte, flankiert von den Neuzugängen Ernir Arnarson auf halbrechts und Alexander Auerbach, schraubten die Führung nach einer Viertelstunde auf 12:6. Der TuS mühte sich redlich, fand gegen die gut in die Breite arbeitende HSG-Defensive nur selten ein Mittel. Ließ zudem hochkarätige Torchancen und Abschlüsse über Linksaußen ungenutzt. Was sich insbesondere gegen höherklassige Teams traditionell rächt. Einzig Lukas Tebbe sorgte zwischenzeitlich für Alarm in der HSG-Abwehr.

Doch das Fünf-Tore-Polster zur Halbzeit hielt bis zur Schlussviertelstunde. Die Bergischen um den ehemaligen HSG-Rechtsaußen Frank Berblinger, der seinen ehemaligen Kollegen vier Treffer (davon drei Siebenmeter) einschenkte, konnte die Vorentscheidung nicht verhindern. Während der TuS weiterhin nicht konsequent genug mit seinen Chancen umging, erhöhte die HSG durch Nils Artmanns Konter auf 27:20.

HSG-Manager Frank Flatten, der vom Sylt-Urlaub direkt zum Pokalspiel durchgestartet war und auf dem verspäteten Rückflug mit Thomas Gottschalk einen prominenten Sitznachbarn hatte, hofft nun auf ein (finanziell) attraktives Zweitrundenlos. Gezogen wird am Dienstag (ab 19.10 Uhr) vor dem Anpfiff des Supercups zwischen Meister Hamburg und Pokalsieger Kiel in der Münchener Olympiahalle. Glücksfee ist Snowboarderin Arnelie Kober.

Marcus Gülck

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