Hoffer trifft wieder

Es war nur ein Testspiel-Treffer, aber Erwin „Jimmy“ Hoffer wollte dessen Bedeutung gar nicht erst allzu sehr herunterspielen. „Für einen Stürmer ist es immer wichtig, Tore zu machen“, sagte Fortunas österreichischer Angreifer nach dem 2:0-Sieg über den albanischen Meister KF Skenderbeu in Marbella, zu dem er den Führungstreffer beigesteuert hatte.

Bis zu diesem 1:0 kurz vor der Pause, von Hoffer eiskalt vollstreckt nach einem herrlichen Pass von Stürmerkollege Charlison Benschop, passierte nicht viel in diesem Test. Die zweite Hälfte war dann jedoch sehr ansprechend, erinnerte in Sachen Spielaufbau, Passsicherheit und Konterstärke an die starke Vorstellung bei der unglücklichen 1:2-Niederlage gegen Champions-League-Achtelfinalist FC Basel tags zuvor.

Ordentliche Freundschaftsspiele

„Ich denke, dass wir zwei wirklich ordentliche Testspiele abgeliefert haben“, erklärte Mittelfeldspieler Oliver Fink, der nach langer Verletzungspause (Kreuzbandriss) immer besser zurechtkommt. „Ich bin so weit ganz zufrieden“, sagte der 49-jährige Übungsleiter in aller Bescheidenheit. „Vom Kopf her habe ich keine Probleme mehr, aber natürlich fühle ich mich noch nicht superspritzig.“

In der guten zweiten Hälfte hätte Fortuna das Ergebnis gegen einen unangenehmen Kontrahenten, der wenige Tage zuvor den Bundesligisten SC Freiburg 1:0 geschlagen hatte, noch deutlich höher schrauben können.

Hoffer traf die Latte, Tugrul Erat den Pfosten, nochmals Erat und Ihlas Bebou scheiterten bei großen Chancen ganz knapp. Gut, dass der 34-jährige Mittelfeldspieler Sérgio da Silva Pinto den Deckel auf die Partie setzte.