Hattrick für Königs – doch der Held hieß Alimanovic
27.03.2011 | 21:02 Uhr 2011-03-27T21:02:00+0200
Düsseldorf. „Wir kennen die Nummer Zehn, Tobias Hollenbrock. Wer ist Marco Christ?“ spotteten gestern einige der 2521 Fans mit einem Plakat während der 1:9-Klatsche des Garather SV beim Freundschaftsfußball mit den Zweitliga-Fortunen. Mann des Tages wurde aber ein Garather: Ehrentorschütze Ahmed Alimanovic. „Das ist ein Traum und das Beste für einen Amateurspieler. Sowas passiert nur einmal im Leben“, freute sich der Kreisliga-A-Stürmer.
Dabei stellte Fortuna von Beginn an die Weichen auf Sieg. Defensivspezialist Oliver Fink brachte sein Team nach elf Minuten in Führung. Fortuna-Trainer Norbert Meier konnte es sich auf seinem roten Camping-Stuhl gemütlich machen. Immerhin war auch Kapitän Andreas Lambertz sechs Wochen nach seinem Innenbandriss im Knie wieder auf dem Feld dabei.
Sascha Rösler (30.) und ein Doppelpack von Maximilian Beister (35., 37.) sorgten für ein 4:0 zur Pause. Die Einwechslung von Angreifer Marco Königs zu Beginn der zweiten Hälfte machte sich gleich bezahlt. Mit einem lupenreinen Hattrick (56., 59., 61. Minute) machte der 21-Jährige auf sich aufmerksam.
Durch Angreifer Ranisav Jovanovic gelang den Flingernern das 8:0 (71.). Nach 85 Minuten durfte auch sein Sturmkollege Sandor Torghelle treffen. Quasi mit dem Schlusspfiff kam dann die Jubelminute von GSV-Spieler Alimanovic. Nachdem Fortune Claus Costa einen langen Ball unterlaufen hatte, tauchte der Angreifer frei vorm Flingerner Tor auf und verwandelte eiskalt zum 1:9-Endstand.
So waren am Ende alle glücklich. Auch der dreifache Torschütze Königs freute sich: „Das Match tat sehr gut und gibt mir sicher Selbstvertrauen.“
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