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Gutes Gefühl im Doppelpack

24.02.2008 | 20:47 Uhr

BADMINTON. Bundesligist FC Langenfeld schlug erst Berlin und dann Bischmisheim - 5:3 und 5:3.

LANGENFELD. Die 5:3-Siege bei der SG Berlin und gegen den BC Bischmisheim hatten zwar nur noch statistische Bedeutung, könnten aber einen nicht zu verachtenden Nebenaspekt haben. Denn jetzt wissen die Damen und Herren des Badminton-Bundesligisten FC Langenfeld, die auf Thorsten Hukriede verzichten mussten, dass sie an einem guten Tag jeden schlagen können.

Mike sprang für Thorsten ein

Beim Tabellenführer Berlin, der ohne Juliane Schenk antrat, entschieden die Langenfelder zwei von drei Drei-Satz-Spielen für sich. Gut lachen hatten Przemyslaw Wacha und Björn Joppien im ersten (14:21, 21:17 und 21:15 gegen Dettmann/Schöttler) sowie Andreas Wölk und Mike Joppien im zweiten Herren-Doppel (18:21, 21:18 und 21:15 gegen Logosz/Hückstädt). Im Damen-Doppel ließen Ella Diehl und Kamila Augustyn doch ein wenig überraschend Federn (19:21, 21:15 und 17:21 gegen Köhler/Nicholas). Ansonsten hatten die Gäste aber nur noch im Mixed, in dem Kamila Augustyn und Mike Joppien den Kürzeren zogen (14:21 und 16:21 gegen Logosz/Nicholas) sowie im dritten Herren-Einzel, in dem Andreas Wölk das Nachsehen hatte (18:21 und 9:21 gegen Domke), schlechte Karten. Als strahlende Sieger verließen Przemyslaw Wacha im ersten (21:17 und 21:16 gegen Xuan) und Björn Joppien im zweiten Herren-Einzel (21:13 und 21:12 gegen Hückstädt) sowie Ella Diehl im Damen-Einzel (21:19 und 21:17) den Platz.

Ohne die Spitzenspielerinnen Huaiwen Xu und Johanna Persson standen die Bischmisheimer in Langenfeld auf verlorenem Posten. So fiel die Niederlage von Björn Joppien im zweiten Herren-Einzel (18:21 und 23:25 gegen Druvchenko) nicht sonderlich ins Gewicht. Zudem gaben der entkräftete Andreas Wölk das dritte Herrren-Einzel (16:21 und 3:21 gegen Reuter) sowie Mike Joppien und Fabienne Deprez das Mixed ab (21:12, 20:22 und 17:21). Przemyslaw Wacha punktete im ersten Herren-Doppel gemeinsam mit Björn Joppien (21:13 und 21:11 gegen Spitko/Cassel) und im ersten Herren-Einzel (21:12 und 21:11 gegen Spitko).

Fabienne vertrat Kamila würdig

Ella Diehl gewann im Damen-Doppel gemeinsam mit Fabienne Deprez, die die erkrankte Kamila Augustyn würdig vertrat (19:21, 21:18 und 21:12 gegen Sietz/Rivero), sowie im Damen-Einzel (21:12 und 21:9 gegen Rivero). Für den fünften Zähler sorgten die Altmeister Mike Joppien und Andreas Wölk im zweiten Herren-Doppel nach großem Kampf (22:20, 20:22 und 21:12 gegen Druvchenko/Fuchs).

JOCHEN SCHULT

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