Gigantischer Coup bei den Frankfurt Skyliners
31.03.2010 | 10:25 Uhr 2010-03-31T10:25:43+0200
Frankfurt. Es war ein ungleiches Duell, das sich gestern Nachmittag in den Schlusssekunden in der Frankfurter Ballsporthalle an der Silostraße anbahnte. 64:64 zeigte die Anzeigetafel vor 4750 Zuschauern beim Gastspiel der Giants bei den Skyliners an, als sich Gästekapitän Gordon Geib mit dem Ball auf den Weg Richtung Korb machte. Dem 1,80 Meter „kleinen“ und 86 Kilogramm schweren Geib stellten sich 102 Kilo verteilt auf 2,03 Meter Körpergröße in Person von Seth Doliboa entgegen.
Doch Geib wuchtete seinen Gegenüber in einer beherzten Aktion aus dem Weg und brachte den Ball noch irgendwie in Richtung Korb. Der trudelte auf dem Ring entlang und fiel schließlich doch zum 66:64 (18:20, 36:38, 48:52) durch die Reuse.
Es war der erste Erfolg für Cheftrainer Hansi Gnad seitdem er am 9. März das Amt vom beurlaubten Achim Kuczmann übernommen hatte – und der erste Sieg nach sieben vorhergehenden Niederlagen. Entsprechend erleichtert zeigte sich der Coach. „Das war wieder einmal eine unglaubliches Schlussphase. Diesmal mit dem verdienten, glücklichen Ende für uns“, atmete Gnad nach Spielende durch. „Das war unheimlich wichtig für uns.“
Luft verschafft
Durch den überraschenden Coup bei den vorher auf Rang drei notierten Hessen verschafften sich die Giants Luft im Abstiegskampf, kletterten aufgrund des besseren direkten Vergleichs mit Gießen auf Rang 15. Mit 37 Zählern weisen die Reisholzer nun wieder zwei Punkte Vorsprung vor Phoenix Hagen auf Abstiegsrang 17 auf.
In Frankfurt entwickelte sich von Beginn an eine zähe, intensiv umkämpfte Partie. Die hatte mit einigen Minuten Verspätung begonnen, weil Skyliners-Akteur Dominik Bahiense de Mello beim Aufwärmen den Korb mit einem übermotivierten Dunking abgerissen hatte und Ersatz montiert werden musste.
„Frankfurt lag zwar die ganze Zeit immer knapp vorn, konnte sich aber nie absetzen“, frohlockte Gnad. „Wir haben immer wieder Druck in der Verteidigung machen können und die Skyliners so zu Ballverlusten gezwungen.“
Nur Derrick Allen war nicht unter Kontrolle zu bringen. Dem Frankfurter Flügelspieler gelang fast alles, 28 Zähler hatte er am Ende auf dem Statistikbogen gesammelt. „Den wollten wir eigentlich doppeln“, verriet Gnad später.
Da Allen aber nicht zu stoppen war, konzentrierten sich die Gäste darauf, den Rest der Hausherren zumindest halbwegs im Zaum zu halten. Was offenbar gut gelang. In der dramatischen Schlussphase waren es schließlich der verbesserte Koko Archibong, der 14 Zähler markierte, und Brant Bailey, die die Partie in den letzten zweieinhalb Minuten mit zwei Treffern zum 64:64 ausglichen.
Dann machte sich Gordon Geib sich auf seine Reise zum Frankfurter Korb. . .
12:05
bilder zum spiel nun online bei BadWizards.de
13:20
GORDON und KOKO haben gekämpft... mit herzblut!!
unser bericht ab heute abend online, bilder folgen die tage...
13:19
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22:49
Das sind ja mal gute Nachrichten von den Giants.
Endlich mal das Glück auf der richtigen Seite.
13:19
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