Basketball-Bundesliga
Giants: Lizenz mit Auflagen
15.03.2010 | 20:30 Uhr 2010-03-15T20:30:00+0100Düsseldorf. Organisationsleiter Steffen Zimmermann brachte am Montag den Lizenzantrag für die Bundesliga ins BBL-Büro nach Köln. Geschäftsführer Claudio Di Padova rechnet mit Auflagen. Reduzierter Etat geplant - bei den Spielergehältern soll gespart werden.
Buchstäblich die Zukunft der Giants hielt Montag Nachmittag Steffen Zimmermann in den Händen. Der Organisationsleiter des Basketball-Bundesligisten brachte persönlich den Lizenzantrag für die kommende Erstliga-Spielzeit in der Kölner BBL-Zentrale vorbei. Das Zahlenwerk sieht einen deutlich reduzierten Etat vor. Derzeit wirtschaften die Giganten mit geschätzten zwei Millionen Euro. Künftig dürfte diese Summe deutlich unterboten werden. Wenn sich denn nicht noch einige Gönner finden lassen. „Wir werden einige Auflagen erhalten“, ahnt bereits Geschäftsführer Claudio Di Padova, der die Papiere beackerte.
Der abgespeckte Finanzrahmen hat vor allem auf den sportlichen Bereich Auswirkungen. Alle Verträge der aktuellen zwölf Spieler laufen aus. Bleiben die Giants erstklassig, dürfte ein komplett neues, vor allem kostengünstigeres Team zusammen gestellt werden. „Wir werden dann bei den Spielern sparen“, kündigt Di Padova an. „Das bedeutet aber auch, dass unser Ziel nur der Klassenerhalt sein kann.“
Da auch in dieser Spielzeit noch der Absturz in die „Pro A“ benannte zweite Liga droht, werden die Giganten auch eine Lizenz für das Unterhaus beantragen. Diese Unterlagen müssen bis zum 31. März eingereicht werden. „Sollten wir absteigen, müssen wir mit allen Sponsoren neu verhandeln“, so Di Padova. Die aktuellen Vereinbarungen gelten nur für Liga eins.
Übrigens: Für das wichtige Kellerduell am Samstag gegen Phoenix Hagen (15 Uhr, Karl-Hohmann-Straße) sind bereits 2670 Tickets abgesetzt. Mindestens 500 Gäste-Fans werden erwartet.
23:21
Ich sags ja: Abstiegskampf hat auch sein Gutes.
Spieltst Du im Mittelfeld der Bedeutungslosigkeit, interessiert sich kein Schw... dafür.
Steht Dir das Wasser bis zum Hals und strampelst Du ums Überleben, laufen die Leute in Scharen herbei und schauen fasziniert zu.
Jetzt können wir nur hoffen, daß der Rettungsring nicht nur aus heißer Luft besteht.