Fortunas U23 bastelt an der Zukunft

Die eisigen Temperaturen auf dem Trainingsgelände an der Arena luden nicht wirklich zum Zuschauen ein, trotzdem sahen sich etwa 50 Fortuna-Fans das Testspiel der U23 gegen den Südwest-Regionalligisten Hessen Kassel an. Zwar bekamen sie letztlich eine knappe 2:3-Niederlage geboten, dafür durften sie schon mal einen Blick in die mögliche Zukunft der „Zwoten“ werfen. Immerhin kamen sechs A-Jugend-Spieler zum Einsatz. Bereits am Donnerstag fehlten dem Fußballlehrer gegen Ratingen (2:2) zehn Akteure. „Eine optimale Vorbereitung sieht anders aus“, gibt auch Aksoy zu.

Hoffnung auf baldige Rückkehrer

Während Lukas Hombach (Schambeinentzündung) länger ausfallen wird, besteht bei Tobias Lippold, Mahsun Jusuf, Aram Abdelkarim, Mergim Fejzullahu, Nazim Sangaré und Fabio La Monica noch die Hoffnung, dass sie am kommenden Wochenende mit ins Trainingslager nach Lara (Türkei) reisen können. Andernfalls werden die verwaisten Plätze mit U19-Spielern aufgefüllt.

Auf einen Sitz im Flieger hofft derweil auch Kemal Rüzgar. Der Ex-Leverkusener, der seit vergangenen Sommer vereinslos ist, kam in beiden Testspielen zum Einsatz und erzielte jeweils ein Tor. „Sollten wir ihn ins Trainingslager mitnehmen, dann wird er auch verpflichtet“, so Aksoy.

Ob auch Orhan Yildirim (vereinslos/zuletzt Werder Bremen II) bald das Fortuna-Trikot tragen wird, liegt am 21-Jährigen selbst, der nach seinem starken Auftritt gegen Ratingen ein Angebot der Flingerner vorliegen hat. Dagegen konnten die Gastspieler Kai-David Bösing (Roder Kerkrade) und Arda Dülek (RB Leipzig U19) nicht überzeugen und sind wieder abgereist.

Dass Personalnot auch erfinderisch macht, bewies Aksoy gegen Kassel. So experimentierte der 47-Jährige in der Abwehr mit einer Dreierkette. Möglicherweise auch eine Variante für die Zukunft.