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Fortunas Neuzugang Balogun will gleich in die erste Elf

05.07.2012 | 22:00 Uhr
Fortunas Neuzugang Balogun will gleich in die erste Elf
Leon BalogunFoto: Uwe Schaffmeister

Düsseldorf.  Fortunas Neuzugang Leon-Aderemi Balogun kommt aus der Jugendschule von Hertha BSC Berlin und spielt in der Innenverteidigung - genau wie Assani Lukimya-Mulongoti, der nach Bremen abwanderte. „Die Fußstapfen, die Lukimya hinterlassen hat, sind groß", sagt Balogun - der aus Bremen kommt.

Die Lücke ist groß, in die Fortunas Neuzugang Leon-Aderemi Balogun in naher Zukunft beim Erstliga-Aufsteiger hineinwachsen soll. Denn nicht nur die vakante Position des Innenverteidigers verbindet den 24-Jährigen mit dem zum SV Werder Bremen abgewanderten Assani Lukimya-Mulongoti.

Beide spielen auf der Innenverteidigerposition und kommen aus der Jugendschule von Hertha BSC Berlin. Zudem wechselte Balogun ausgerechnet von der Weser Zweitvertretung an den Rhein. „Die Fußstapfen, die Lukimya hinterlassen hat, sind natürlich groß. Aber es ist nicht mein Ziel, da hineinzutreten“, verdeutlicht Balogun und erklärt: „Denn ich bin nicht Lukimya, sondern Leon!“

In der Kabine neben Rafael

Auch Neuzugang Nando Rafael war für Balogun kein Unbekannter. Beide haben gemeinsame Freunde aus Berliner Zeiten und sitzen nun sogar in der Kabine nebeneinander. Trotz der großen Umgewöhnung als Stammspieler aus der Dritten Liga in die Bundesliga hält man bei Fortuna intern große Stücke auf den gebürtigen Berliner. Und diese weiß der 1,90-Meter-Hüne im Training mit Zweikampfstärke und einem robusten, sicheren Auftreten zunächst zu bestätigen. „Ich komme über die Zweikämpfe und versuche hinten alles wegzuputzen. Das brauche ich, das macht mir Spaß“, erklärt der Deutsch-Nigerianer.

2. FUSSBALL-BUNDESLIGA
Düsseldorf verpflichtet Werder-Abwehrspieler Balogun

Aufstiegs-Aspirant Fortuna Düsseldorf hat einen neuen Abwehrspieler verpflichtet. Leon Balogun wird von Werder Bremen zum Klub von Nobert Maier wechseln. Fortuna-Manager Werner freut sich auf den talentierten 23-Jährigen.

Auch wenn sein Vater nigerianischer Abstammung ist, war das Defensivtalent bisher nie in der Heimat seines Vaters. Sollte sich Balogun bei Fortuna durchsetzen und so die Aufmerksamkeit von Bundestrainer Joachim Löw auf sich ziehen, würde der Abwehrspieler keine Sekunde zögern: „Ich könnte theoretisch für Nigeria spielen. Aber ich bin hier aufgewachsen und würde für Deutschland spielen wollen. Allerdings steht das für mich alles derzeit nicht im Fokus.“

Erst einmal muss der Verteidiger jetzt die neue Mannschaft kennenlernen und die neue Spielweise verinnerlichen: „Ich muss mich vor allem an das schnelle Tempo gewöhnen. Meine Mitspieler sind schon sehr abgezockt auf dem Platz. Ich muss jetzt auf dem Platz erwachsen werden.“

Balogun mit Bundesliga-Erfahrung

Seine ersten Schritte in der Bundesliga hat Balogun allerdings schon hinter sich. Je dreimal kam der Ex-Bremer für Hannover 96 und Werder zum Einsatz. Insgesamt 184 Minuten Erfahrung im Fußball-Oberhaus bringt der Rechtsfuß mit, spielte für Hannover bei der 1:5-Pleite ausgerechnet gegen Bremen (13. Februar 2010) sogar durch. „Ich weiß nicht, ob man bei mir wirklich von Bundesliga-Erfahrung sprechen kann, ich habe ja nicht allzu viele Spiele machen dürfen“, winkt Balogun bescheiden ab.

Weniger zurückhaltend ist er bei der Formulierung seiner Ziele bei seinem neuen Arbeitgeber, der Fortuna. „Ich will erst mal Fuß fassen. Aber natürlich ist es mein Ziel, am ersten Spieltag auch in der ersten Elf zu stehen“, betont das Nachwuchstalent. Allerdings will der Verteidiger die Erwartungen nicht gleich zu hoch schrauben, denn er weiß, „dass der Druck für einen Fußballer immer da ist. Aber ich will mich nicht verrückt machen.“

Testspiel gegen Benfica Lissabon

Übrigens: Am 11. August kommt es in der Arena zum Testspiel zwischen Fortuna und dem Champions-League-Teilnehmer Benfica Lissabon. Dies vermeldet zumindest der portugiesische Klub auf seiner Homepage. In der Campeonato Nacional wurde Benfica zuletzt hinter dem FC Porto Vizemeister. Prominentester Spieler des FC ist der Argentinier Pablo Aimar.

Kevin Schwank



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