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Fortunas Du-Ri Cha bleibt bis zum Transferschluss in Südkorea

14.01.2013 | 21:00 Uhr
Fortunas Du-Ri Cha bleibt bis zum Transferschluss in Südkorea
Du-Ri Cha wurde in Düsseldorf nicht glücklich.Foto: Stefan Arend / WAZ Fotopool

Düsseldorf.  Der Südkoreaner Du-Ri Cha weilt weiterhin aus privaten Gründen in Südkorea und nimmt nicht am Training von Fortuna Düsseldorf teil, der Klub erwägt einen Verkauf des Mittelfeldspielers. Andre Fomitschow wird derweil bis Saisonende an den Zweitligisten FC Energie Cottbus ausgeliehen.

Wenn’s in Düsseldorf morgens schneit, freut sich in der Regel Fortunas Mannschaftskassenwart. Oliver Fink ist seit Sommer derjenige Kicker des Bundesliga-Rückkehrers, der auf die Disziplin seiner Kollegen achtet. Dazu gehört auch, pünktlich beim Training zu erscheinen. Was am Montag Vormittag nicht so leicht war. Starker Schneefall sorgte für Verspätungen. Und Scheinchen in der Teamkasse.

Einer erschien erwartungsgemäß gar nicht. Du-Ri Cha weilt immer noch in Südkoreas Hauptstadt Seoul. „Ich habe mit seinem Berater (Chas Landsmann Youn Koo Choo, d. Red.) besprochen, dass er bis zum Ende der Transferperiode dort bleibt. Das macht Sinn, weil er den Kopf für Fußball derzeit einfach nicht frei hat“, erklärte Sportvorstand Wolf Werner am Montag.

Private Gründe

Womit weiterhin private Gründe für das Fehlen von Cha zu benennen sind. Genau deshalb hatte der Neuzugang vom schottischen Meister Celtic Glasgow schon ab Ende August drei Pflichtspiele und fast vier Wochen Training verpasst. Natürlich wäre es Werner nicht unlieb, würde sich ein Klub in Südkorea finden, der Cha aufzunehmen bereit wäre. „Es käme natürlich auf die Bedingungen an“, betont Werner. Und zwar auf die finanziellen. Bei Fortuna besitzt der laufstarke Mittelfeldkicker, der in keinem seiner nur elf Matches (ein Start, zehn Einwechslungen) zu überzeugen wusste, noch einen Kontrakt bis zum 30. Juni 2014. Werner: „Beide Seiten können mit Chas Leistung bisher natürlich nicht zufrieden sein.“

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Fortuna Düsseldorf setzt auf Kontinuität - Werner bleibt

Vor dem Turnier um den Wintercup am Sonntag mit den Gast-Teams Borussia Dortmund, Mainz 05 und Standard Lüttich verlängerte Düsseldorfs Fußball-Bundesligist den Vertrag mit seinem Sportvorstand um ein weiteres Jahr. Auch in den Testspielen wird nicht experimentiert.

Das gilt bedingt auch für André Fomitschow. Der Mittelfeldkicker, den die Fortunen im Sommer vom Regionalligisten VfL Wolfsburg II an den Rhein transferiert hatten, konnte sich bisher nicht wie erhofft in Szene setzen. Es reichte lediglich zu einer späten Einwechslung beim 1:1 in Dortmund.

Lange Verletztenliste

Schon im Trainingslager in Guadalmina/Spanien hatte Werner den 22-Jährigen zur Seite genommen. Am Montag wurde dann die schon lange vermutete Ausleihe öffentlich, um Fomitschow mehr Spielpraxis auf gutem Niveau zu verschaffen. Zweitligist FC Energie Cottbus meldete am Montag die Leihverpflichtung bis zum Saisonende. „Verfrüht, weil schriftliches noch gar nicht erledigt ist“, wie Werner leicht verärgert anmerkte.

Während die Neuzugänge Genki Omae und Mathis Bolly in der Arena auch für die TV-Kameras ihre ersten Düsseldorfer Eindrücke in Japanisch und Englisch schilderten, war Fortunas Ausfall-Liste natürlich auch ein Thema.

Zu Nando Rafaels Leistenverletzung aus dem Wintercup-Spiel gegen Borussia Dortmund vom Sonntag gab’s gestern trotz Kernspintomografie noch keine genaue Diagnose. Angreifer Dani Schahin hatte wegen Achillessehnen- und Fußgelenksproblemen am Sonntag gepasst. Prophylaktisch. Wie auch Bolly. „Meine Muskulatur war ein bisschen müde“, erklärte der norwegische Außenbahnblitz.

Langeneke vor dem Trainingseinstieg

Robbie Kruse hielt sich am Montag beim leichten Training in der Arena-Halle zurück, radelte ein bisschen. Abwehrchef Jens Langeneke bekräftigte im Gespräch mit Sportvorstand Werner, dass er nächste Woche, spätestens aber in der Woche darauf wieder ins volle Training einsteigen wolle. Für die nächsten beiden Bundesliga-Partien gegen den FC Augsburg und bei Borussia Mönchengladbach dürfte der Lippstädter kein Thema sein.

Das gilt natürlich auch für Langenekes Innenverteidiger-Kollegen Bruno Soares, der nach einer schweren Leistenoperation bei einem Spezialisten in Göttingen noch gar kein Fortuna-Pflichtspiel bestreiten konnte. Der Brasilianer hat in der Rehabilitation gerade einmal das leichte Lauftraining gestartet.

Michael Ryberg



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