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Fabienne und Mike standen bei den Titelkämpfen im Rampenlicht

07.01.2008 | 15:56 Uhr

BADMINTON. Bundesligist FC Langenfeld hatte bei den Westdeutschen Meisterschaften in Bottrop dreifachen Grund zur Freude: Gold im Herren-Einzel, Silber im Damen-Einzel und Silber im Mixed.

LANGENFELD. Aus beruflichen Gründen tritt Mike Joppien vom Badminton-Bundesligisten FC Langenfeld in Sachen Training schon seit geraumer Zeit kürzer - aber sein Ehrgeiz ist ungebrochen. Bei den Westdeutschen Meisterschaften in Bottrop kam der Altmeister im Herren-Einzel zu Titelehren.

Nach Zwei-Satz-Siegen Siegen über Sven Lübbers (Paderborn), Benjamin Wanhoff (Wesel) und Gregory Schneider (Mülheim) traf er im Halbfinale auf Kai Waldenberger (Refrath), der erst nach drei Sätzen klein bei gab. Im Finale behauptete sich der an Nummer zwei gesetzte Langenfelder gegen den favorisierten Vorjahressieger Matthias Kuchenbecker (Bottrop), den er ebenfalls erst nach drei Sätzen bezwang (21:14, 12:21 und 21:19). Neben ihm vertraten Philipp Wachenfeld und Johannes Bilo, der sich bis ins Viertelfinale vorkämpfte, die FCL-Farben.

Im Damen-Einzel hielt die erst 15 Jahre alte Fabienne Deprez die Vereinsfahne hoch. Sie kämpfte sich mit Siegen über Silke Hirtsiefer (Düren), Kira Kattenbeck (Emsdetten), Miriam Mross (Bottrop) und die erfahrene Bundesliga-Spielerin Karin Schnaase (Lüdinghausen) bis in das Finale vor, in dem sie in Kim Buss (Refrath) ihre Meisterin fand (15:21 und 11:21). "Ich hatte meine Körnchen verschossen", gestand die junge Langenfelderin, die aber alles andere als enttäuscht war.

Im Mixed machten Mike Joppien und Fabienne Deprez dann gemeinsame Sache - und das wie zuletzt auch bei diversen DBV-Ranglistenturnieren - mit beachtlichem Erfolg. Nach Siegen über Timon Ufermann (Uerdingen) und Alina Kölsch (Mülheim), Christian Sonnenberg und Anika Burg (beide Solingen) sowie Denis Nyenhuis (Refrath) und Michaela Peiffer (Mülheim) war das FCL-Duo im Finale gegen Hendrik Westermeyer und Laura Ufermann vom Bundesligisten SC Union Lüdinghausen dann aber mit seinen Kräften am Ende und verlor glatt (7:21 und 13:21).

THOMAS POLLOK

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