Es geht um 650 000 Euro
01.08.2008 | 21:05 Uhr 2008-08-01T21:05:51+0200GALOPPRENNEN. Im 150. Preis der Diana schüttet der Rennverein das höchste Preisgeld seiner Geschichte aus.
"Noch besser werden!" so heißt die Devise beim Düsseldorfer Reiter- und Rennverein für den morgigen Sonntag auf der Grafenberger Rennbahn. Mit über 650 000 Euro schüttet der Rennverein das bisher größte Preisgeld in seiner Geschichte aus. Dies beim 150. Preis der Diana.
Das Deutsche Stuten-Derby über 2200 Meter hat im Feld der 16 Teilnehmerinnen die besten deutschen Vollblüterinnen des dreijähigen Jahrgangs versammelt. Die Europagruppeprüfung der höchsten Kategorie, die es im Galoppsport gibt, ist das sportliche Topereignis des Tages, doch soll auch das Rahmenprogramm eine Zugnummer sein.
"Wir versuchen den Besuchern an diesem familienorientierten Renntag alles zu bieten. Das Kinderparadies wird noch zu den üblichen Attraktionen vergrößert. Dazu haben wir einen Picknick-Bereich eingeführt und hoffen, dass die Besucher reichlich davon Gebrauch machen in der Tradition englischer Rennbahnen", sagt Geschäftsführer Bernd Koenemann. Er hofft auf 20 000 Besucher - wenn das Wetter stimmt.
Gut gerüstet ist beim sportlichen Programm der Grafenberger Galoppertrainer Ertürk Kurdu. Mit drei Startern, Pionero, Sacota und Soterio, ist er im Rahmenprogramm vertreten. Auf Pionero sitzt der französische Spitzenjockey Dominique Boeuf. "Er hat in Köln bereits den dreijährigen Hengst geritten und dort gesiegt", hofft Kurdu, der auch von den anderen Pferden zumindest Platzprämien erwartet.
Dominique Boeuf will sich mit dem Ritt auf Pionero "warmmachen" für das Hauptrennen. Denn dort steuert der Jockey mit Lady Marian eine Kandidatin aus dem Favoritinnenkreis. Die anderen Kurdu-Starter werden von Henk Grewe geritten.
Im Rahmenprogramm rechnet sich auch der Grafenberger Trainerkollege Sascha Smrczek eine gute Chance aus mit der Stute Flying Encore. "Beim vergangenen Start hatte ich eigentlich schon mit einem Sieg gerechnet. Aber starke Regenfälle machten einen dicken Strich durch meine Rechnung. Bei weichem Geläuf ist die vierjährige Vollblüterin halb so schnell", berichtet Smrczek. Klarer Fall, dass der Trainer morgen auf viel Sonnenschein hofft.
Im Preis der Diana ist eine der Außenseiterinnen, Auentime, im Besitz von Peter Michael Endres, dem Präsidenten des Rennvereins. "Ich habe das Rennen noch nie gewonnen und war aber schon oft dabei. Diesmal habe ich ein richtig gutes Gefühl, denn die Stute kann nach Trainingseindrücken hier für eine Überraschung sorgen", so Endres. Auentime wird in Mülheim von Uwe Ostmann trainiert. Im Sattel sitzt Terrence Hellier.
0mitdiskutieren