Entspannte Premiere für Felix Haas
13.08.2009 | 20:00 Uhr 2009-08-13T20:00:00+0200Der Neuzugang freut sich auf den Heimauftakt am Freitag gegen Wormatia Worms.
Das Flutlicht geht an, es folgen die ersten Schritte auf das Fußballfeld, die ersten Ballkontakte, der erste Torschuss. Die Heimpremiere von Fortuna II in der Fußball-Regionalliga am Freitag gegen Wormatia Worms (19 Uhr, Paul-Janes-Stadion) wird sicherlich nicht nur den Spielern und Trainern in Erinnerung bleiben.
Schon lange vor dem Anpfiff sorgte ein Blitzeinschlag letzte Woche in der Flutlichtanlage des Stadions im Vorfeld für die nötige Anspannung bei allen Verantwortlichen. Aber bis zum Anstoß sollen die Schäden behoben sein und die erwarteten 900 Fans nicht im Dunkeln tappen.
Ohne die nötige Beleuchtung würde den Zuschauern auch eine weitere Premiere vorenthalten bleiben – nämlich das Heimdebüt von Abwehrspieler Felix Haas. Der 1,90-Meter lange Innenverteidiger wechselte erst im Juli von Alemannia Aachen II in die Landeshauptstadt und spielt am Freitag zum ersten Mal am Flinger Broich für die Fortuna II.
„Gutes Gefühl”
„Ich bin ganz entspannt. Es ist natürlich ein gutes Gefühl, vor den eigenen Fans zu spielen”, erzählt Haas. Der 21-Jährige fühlt sich bei seinem neuen Klub wohl, lobt das Mannschaftsgefüge: „Ich wurde vom Team sofort gut aufgenommen. Die Stimmung hier ist einfach super. Außerdem kann man auch mal Probleme offen ansprechen, ohne das die Leute gleich beleidigt sind.”
Der Gegner Worms ist für Haas aber nur schwer einzuschätzen: „Dieses Mal erwartet uns keine Zweitvertretung wie beim Auftakt in Köln, sondern eine defensiv starke und routinierte Mannschaft.”
Das Spiel gegen Worms stellt auch Trainer Goran Vucic vor einige Probleme. Zunächst macht der weitgehend unbekannte Gegner die Aufgabe für die „Zwote” eigentlich schon schwer genug.
Hinzu kommen die verletzungsbedingten Ausfälle von Robert Magos (Sprunggelenkprobleme), Marcel Löber (Bänderdehnung im Fuß), Michael Behlau (Reha nach Kreuzbandriss), Sascha Wolf (Meniskuseinriss) und Marco Königs (Sehnenreizung).
„Es wird nicht einfach. Wir müssen kompakt stehen, dürfen dem Gegner nicht viele Räume zur Entfaltung geben und unser eigenes Spiel durchziehen,” fordert Vucic.
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