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Endspurt der Scharfschützen

24.02.2013 | 19:58 Uhr
Endspurt der Scharfschützen

Düsseldorf. Was die Nervenstärke in brenzligen Situationen betrifft, befinden sich die Zweitliga-Basketballer der Baskets definitiv schon in Play-off-Form! Eine Woche nach dem 60:59-Krimi gegen Göttingen mussten die Reisholzer auch gestern Abend im zweiten Spitzenspiel beim direkten Verfolger in Karlsruhe zunächst zittern. Mit 56:58 lagen die Gäste vor den finalen zehn Spielminuten hinten. Dann schlug die Stunde der Scharfschützen: Dreimal Marin Petric und zweimal Nico Adamczak sorgten mit ihren „Dreiern“ in Serie für ein 80:67-Happy End.

Ihren Wackel-Start in die Partie mit vier Ballverlusten in den ersten fünf Spielminuten hatten die nervös beginnenden Baskets schnell abgelegt. Bereits hier schlugen Petric und Adamczak zu. Acht Punkte des Duos drehten einen anfänglichen 7:11-Rückstand in eine 15:11-Führung. Karlsruhe zeigte allerdings nur kurzzeitig Nerven. Zwei Freiwürfe ins Nirvana passieren einem ehemaligen Nationalspieler wie Rouven Roessler im BG-Trikot schließlich auch nicht alle Tage.

Dominanz unter den Körben

Trotz deutlicher Dominanz unter den Körben benötigten die Baskets drei Sekunden vor der Halbzeit schon einen Dreier von „Terry“ Tzakopolous, um die hauchdünne 38:37-Führung mit in die Kabine zu retten. Drohte in Baden-Württemberg etwa ein ähnliches Herzschlag-Spiel wie in der Vorwoche gegen Göttingen?

Zumindest das dritte Viertel sprach dafür. Immer wieder machten sich die Gäste durch unnötige Ballverluste selbst das Leben schwer. Nutznießer unter anderem: Der Ex-Düsseldorfer Eric Vierneisel, der mit zwölf Punkten zu den Top-Scorern seines Teams avancierte. Dann allerdings schlug im Schlussviertel die Stunde der Scharfschützen Petric und Adamczak, die den Sieg im Alleingang heimfuhren.

In den gefühlt eine halbe Stunde andauernden zwei Schlussminuten zwangen die Karlsruher die Baskets zwar noch einmal reihenweise an die Freiwurflinie. Die Taktik blieb jedoch ohne Erfolg.

Marcus Gülck



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