Dynamic Squad gewinnt Derby

Foto: Sergej Lepke / WAZ Fotopool
Was wir bereits wissen
Oberkasseler stürzen die Alten Freunde mit 75:61-Sieg tiefer in die Krise.

Düsseldorf. Die Oberliga-Basketballer von Dynamic Squad haben den Stadtrivalen SV Alte Freunde noch weiter in die Krise gestürzt. Nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit gewannen sie mit 75:61 (30:32) und festigten ihren fünften Platz. Bei den Gastgebern herrschte Tristesse. Kein Wunder, hatten sie doch in der ersten Halbzeit eine gute Leistung gezeigt. „Auch ohne unseren Spielertrainer Dusan Djukic hat die Mannschaft sehr diszipliniert gespielt“, lobte Co-Trainer Branko Cavic. Kurz vor der Pause lagen die Alten Freunde mit 32:24 vorne, ehe dem Gegner noch zwei erfolgreiche Dreipunktewürfe gelangen. „Das war natürlich sehr ärgerlich“, befand Cavic. Entscheidend für die Niederlage war das dritte Viertel. „Das war ein Desaster. Diesen Leistungseinbruch kann ich mir nicht erklären“, kommentierte der Co-Trainer den Abschnitt, den sein Team mit 8:24 verlor.

Konkurrenten gingen leer aus

Froh können die Alten Freunde nur sein, dass an diesem Spieltag auch die Mitabstiegskonkurrenten Giants II, TV Jahn Königshardt und TuS Maccabi leer ausgingen. Die Giants II unterlagen beim Tabellenvierten Osterather TV mit 48:62 (28:31). „Unsere Defensive war gut. Leider hatten wir im Angriff einen schlechten Tag. Die Wurfquote war schlecht, zudem hatten wir viele leichte Ballverluste“, resümierte Giants-Akteur Reza Nemetzade. Zwei schlechte Phasen nach dem Seitenwechsel brachten die Gäste auf die Verliererstraße.

Sehr ärgerlich war die Niederlage des TuS Maccabi: In eigener Halle zogen die Herren gegen den Abstiegskonkurrenten TB Überruhr mit 62:64 den Kürzeren. Immerhin konnten die Herren der TG 81 den Düsseldorfer Abstiegskandidaten Schützenhilfe leisten. Zuhause bezwangen sie den Tabellenvorletzten TV Jahn Königshardt mit 71:63 (32:31). Für den verhinderten Trainer Sasa Zivanovic sprang Kapitän Tim Brückmann an der Seitenlinie ein. Er musste auf einige wichtige Spieler verzichten, zudem war die Trainingsbeteiligung zuletzt schlecht. Das spiegelte sich auf dem Feld wider. Nach dem 13:13 im ersten Viertel gelang den Hausherren zwar ein 11:3-Lauf, doch zur Pause betrug der Vorsprung nur noch einen Punkt. Trotz solider Verteidigung konnten sie sich weiterhin nicht absetzen. Beim Stand von 48:48 gelang ihnen zu Beginn des letzten Viertels erneut ein 11:3-Lauf. Die Offensive stabilisierte sich, der Gegner wurde durch aggressivere Verteidigung zu Fehlern gezwungen. In den letzten Minuten setzte Emre Kultas mit seiner mitreißenden Art Akzente.

In der Damen-Oberliga warfen sich die Giants den Frust von der Seele. Auswärts überrollten sie den Tabellenvorletzten TuS Brauweiler mit 54:18 und zeigten damit vor ihrem WBV-Pokal-Viertelfinalspiel am Donnerstag (20.30 Uhr) zuhause gegen die RheinStars Köln aufsteigende Form.