„Diese Wahl ist etwas ganz Besonderes!“

Was wir bereits wissen
Besitzer Frank Maria van Gorp freute sich beim gestrigen Saisonstart über die Ehrung vonVif Monsieur zum „NRZ-Galopper 2014“. Fortunas Kicker und 3500 Zuschauer trotzten dem Dauerregen.

Düsseldorf. Trotz Wetterpech mit Dauerregen war die Saisonpremiere für den Düsseldorfer Reiter- und Rennverein mit 3500 Zuschauern noch gut besucht. Einen besonderen Anreiz boten die Fußballspieler von Fortuna Düsseldorf, die nun zum dritten Mal mit Aktionen und als Wettpaten den Galoppern zur Seite standen. Dazu fand die Ehrung zum „NRZ – Düsseldorfer Galopper des Jahres 2014“ großen Anklang. Wie im Vorjahr fiel die Wahl der Leser der NRZ auf den fünfjährigen Hengst Vif Monsieur aus dem Stall von Sascha Smrczek. Besitzer Frank Maria van Gorp war mit seiner Tochter aus Belgien angereist und freute sich über die Sympathie für seinen Galopper. „Diese Wahl ist etwas ganz Besonderes und zwei Mal hintereinander zu gewinnen ist ein herrliches Gefühl“, so van Gorp, der optimistisch auf die Saison blickt.

Über 88 000 Euro verdient

„Unser Ziel ist es, wieder ein Europagrupperennen zu gewinnen und die Bilanz von 2014 erneut zu erreichen“. Über 88 000 Euro hatte Vif Monsieur in diesem Jahr eingaloppiert.

Den mit 6000 Euro dotierten „Preis des NRZ-Galopper des Jahres 2014“ holte sich die Trainerin Helga Dewald mit dem Wallach Takeda Shingen, der Elsie’s Indian vom Grafenberger Trainer Ertürk Kurdu knapp auf den zweiten Rang verwies. „Schade, aber es fehlte noch der letzte Schuss Kondition“, meinte Kurdu.

Die richtige Wahl als Wettpate hatte Fortune Oliver Fink getroffen. Er setzte mit Erfolg auf die Stute Lingolana im Hauptrennen des Tages, dem mit 10 000 Euro dotierten „Preis der Fortuna Düsseldorf“. Sehr zur Freude von Besitzer Albrecht Woeste, dem Vizepräsidenten des Rennvereins, zeigte die vierjährige Stute eine feine Vorstellung unter Jockey Alexander Pietsch und siegte leicht vor dem Smrczek-Schützling Fontvielle. „Das war eine schöne Sache“, meinte freudestrahlend Pate Oliver Fink, der auch während der Saison bei Gelegenheit der Rennbahn Besuche abstattet. „Bei Sonnenschein ist es natürlich noch schöner, aber das ist beim Fußball genauso“.

Auf das Siegertreppchen schaffte es Smrczek an diesem Renntag mit dem Wallach Bombelli. Jockey Miguel Lopez musste sich auf dem tiefen Boden aber ordentlich ins Zeug legen, um den Sieg unter Dach und Fach zu bringen.

Zwei Siege

Noch besser machte es Trainerkollege Ralf Rohne, der bei der Saisonpremiere mit Donatella und Magic Princess zwei Siege einfahren konnte. Dazu konnte der Grafenberger mit Western Queen und Palmira noch einen zweiten und dritten Rang einfahren.

Deutlich schwächer als beim Vergleichsrenntag im vergangenen Jahr fiel der Wettumsatz von 122 184 Euro aus. Das sind 74 999 Euro weniger als 2014. „Das ist das Wetterpech, denn damals hatten wir herrliches Frühlingswetter und damit wesentlich mehr Besucher“, bilanziert Günther Gudert, der Geschäftsführer des Rennvereins.