Die Konkurrenz im Nacken
06.11.2009 | 21:17 Uhr 2009-11-06T21:17:00+0100Düsseldorf. Vorletzter Jahn/West empfängt Schlusslicht Dümpten – Primus TVA gegen Verfolger Werden.
Jan Kassens redet gar nicht erst um den heißen Brei herum. „Wir müssen gewinnen. Ansonsten gehen uns die Argumente aus”, sagt der Trainer von Hanball-Verbandsligist HSG Jahn/West mit Blick auf das richtungsweisende Keller-Duell Samstag Abend (19.30 Uhr, Lewitstraße) gegen den HSV Dümpten. Seine Mannschaft belegt als Aufsteiger den vorletzten Tabellenplatz, die als einziges Team nach sechs Spieltagen noch punktlosen Dümptener sind Schlusslicht. Akribisch hat Kassens seine Spieler auf den Gegner, der sich vor allem durch seine Abwehr mit einem vorgezogenen Spieler auszeichnet, eingestellt.
Eine DVD als Anschauungsmaterial
„Jeder meiner Jungs hat eine DVD von Dümpten als Anschauungsmaterial bekommen. Wir müssen in der Abwehr kämpfen um Erfolg zu haben”, fordert Kassens, der auf Grippe-Patient Harald Weber verzichten muss.
Auch Landesliga-Primus TV Angermund sitzt der Gegner im Nacken. Um 18 Uhr (Freiheitshagen) empfängt der Tabellenführer am Samstag den Rangzweiten DJK Grün Weiß Werden. Ausgerechnet vor dem Spitzenspiel verhinderte eine Grippewelle ein geregeltes Training der Angermunder. Obendrein plagt sich Peter Mentzen mit einer Zerrung in den Adduktoren. „Es ist sehr ärgerlich, dass wir uns vor so einem Spiel nicht gezielt vorbereiten konnten”, bekennt TVA-Coach Maks Osterc, der seine Abwehr insbesondere vor der Wurfstärke der groß gewachsenen Werdener warnt.
Dass der Knoten mit dem ersten Saisonsieg geplatzt ist, will Landesliga-Neuling Fortuna ebenfalls Samstag (14.15 Uhr, Herzog Straße) beim TV Heiligenhaus unter Beweis stellen. Doch wie schon beim 26:24-Erfolg vor Wochenfrist gegen die TSG Benrath, treten die Fortunen erneut nur als Außenseiter an.
Nach der Niederlage im Lokalderby will die TSG Benrath zurück in die Erfolgsspur. Gegen DJK Winfried Huttrop muss man am Samstag (19.45 Uhr, Theodor-Litt-Straße) erstmals auf Holger Bartmuss verzichten, der wegen einer Schiedsrichterbeleidigung für zwei Wochen gesperrt ist. Das Ergebnis des Benrather Einspruchs gegen diese Entscheidung liegt noch nicht vor.
Große Personalnot herrscht bei den Oberliga-Damen der HSG. Trainer Reinhold Jäger standen beim Training nur vier Spielerinnen zur Verfügung. Gegen den VfL Rheinhausen sollen deshalb Samstag (18 Uhr, Färberstraße) drei Akteure aus dem Verbandsliga-Team aushelfen.
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