„Die erste Halbzeit haben wir verschlafen“

Fortunas Sportvorstand Helmut Schulte war am Ende zufrieden mit dem Remis: „Unter den gegebenen Umständen, so wie das Spiel gelaufen ist, ist ein Punkt eine gute und auch verdiente Ausbeute. Kompliment an die Truppe, dass sie das mit einem Mann weniger trotz des Rückstandes noch geschafft hat und zurückgekommen ist.“

Kapitän Adam Bodzek lobte besonders die Moral des Teams: „Die erste Halbzeit haben wir nicht gut gespielt, die zweite dann aber gekämpft und dagegen gehalten. Wir haben das auch in Unterzahl ordentlich gelöst, haben gut gegen den Ball gearbeitet. Im Großen und Ganzen nehmen wir den Punkt natürlich gerne mit.“

Die Freude über sein Comeback war Oliver Fink nach Spielende anzusehen: „Ich habe gewusst, dass das ein hartes Stück Arbeit werden wird bei meinem Comeback. Wir werden alle zufrieden sein mit dem Punkt, weil wir in Unterzahl noch mehr laufen und arbeiten mussten als sonst. Die erste Halbzeit haben wir noch ein wenig verschlafen, wussten nicht genau, wie wir die schnellen Außen aufnehmen können. Zum Glück haben wir schnell gelernt und es in der zweiten Halbzeit besser gemacht.“

Nicht unglücklich präsentierte sich auch Julian Schauerte. „Das 1:1 war hinten raus wohl okay. Wir mussten nach dem Platzverweis auf zwei Viererketten umstellen, da muss dann vor allem die Offensive noch mehr nach hinten arbeiten. Es ist uns, glaube ich, ganz gut gelungen, die Räume trotz Unterzahl eng zu machen“, sagte der Verteidiger. „Die erste halbe Stunde war jedenfalls nicht gut von uns, da haben wir nicht so den Zugriff gehabt, hatten viele Ballverluste, und Karlsruhe ist immer wieder mit schnellem Umschaltspiel gekommen. Wir konnten auch ein paar Nadelstiche setzen, haben Karlsruhe nicht das komplette Spiel überlassen, das ist ganz gut gelungen. Wenn wir jetzt gegen Aue zu Hause nachlegen können, dann war der Punkt noch wichtiger.“