DHC ist trotz Niederlage gerettet

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Düsseldorf..  Der DHC ist noch mal mit einem blauen Auge davon gekommen. Trotz einer 5:10 (1:4)-Niederlage beim Crefelder HTC haben die Oberkasseler den Klassenerhalt in der Hallenhockey-Bundesliga erreicht. Nur der Sieg und das Remis gegen den Absteiger Gladbacher HTC sowie ein Unentschieden gegen SW Neuss, so die magere Bilanz in dieser Saison, bewahrte die Mannschaft der Trainer Akim Biouchouchi und Jens Hillmann vor dem Abstieg.

Die Krefelder zeigten von der ersten Sekunde an, wer Herr im Haus ist und lagen nach 19 Minuten bereits mit 4:0 in Front, bevor der DHC durch Clemens Oldhafer zum ersten Torerfolg kam. Die weiteren Tore erzielten Yannick Schöwe (zum 2:5), Marco Testrut (3:6, 4:7) sowie Florian Fischer (5:8). Kapitän Dominik Giskes (Jochbeinverletzung) fehlte an allen Ecken und Kanten. Jetzt folgt eine Pause von über zwei Monaten, bevor es auf dem Feld in der ersten Liga mit der Rückrunde weitergeht. Es wartet viel Arbeit auf die Trainer, denn auch dort stecken die Oberkasseler im Abstiegskampf.

In der zweiten Bundesliga sicherten sich die Herren des DSD im vorletzten Spiel der Hallensaison durch einen 6:1 (1:0)-Heimerfolg den Klassenerhalt. Sie rangieren nun mit vier Punkten Vorsprung vor dem Tabellenletzten Bonner THV und überflügelten sogar den Lokalrivalen DSC 99 dank des besseren Torverhältnisses.

Nicht mit Schützenhlfe gerechnet

„Das ist Erleichterung pur“, fiel nach dem Schlusspfiff alle Spannung bei DSD-Teammanager Rainer Mertgens ab. „Dass Bonn mit einem Sieg beim Düsseldorfer SC die Sache noch einmal spannend gemacht hatte, hat uns nicht überrascht, denn mit Schützenhilfe hatten wir auch nicht unbedingt gerechnet“, sagte Mertgens. Bis zum 1:1 (33.) sah es noch nicht nach einem klaren Erfolg der Mannschaft von Trainer Belal Enaba aus. Die Vorentscheidung fiel zehn Minuten später, als der DSD auf 3:1 davonzog. Mit Elmar Fischer, einem Keeper in Glanzform, stellten die Grafenberger den Sieg sicher. Die sechs Tore erzielten Tobias Bergmann (2), Felix Deich, Benedikt Federlin, Lukas Roloff und Sebastian Pelzer.

Gegen den Tabellenletzten und als Absteiger jetzt feststehenden Bonner THV leistete sich der DSC 99 eine klare 3:9 (1:4)-Heimniederlage und rutschte dadurch sogar auf den vorletzten Tabellenplatz ab. Dem DSC merkte man deutlich an, dass bereits vorige Woche der Ligaverbleib gesichert worden war. „Man hat das dann schon im Training gemerkt“, sah DSC-Trainer Pilipp Heymanns den Spannungsabfall, der sich im Spiel gegen Bonn dann geradewegs fortsetzte. Benjamin Wolfertz, Tom Meisen und Markus Neumann waren die Torschützen.