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DEG-Manager Walter Köberle setzt im neuen Jahr auf die 13

30.12.2012 | 21:00 Uhr
DEG-Manager Walter Köberle setzt im neuen Jahr auf die 13
Torhüter Bobby Goepfert (rechts) soll gegen Hannover am Freitag wieder im DEG-Gehäuse stehen.

Düsseldorf.  Für den Tabellenletzten der Deutschen Eishockey-Liga endete 2012 im Frust. Das 1:4 in Straubing war für die DEG die zehnte Niederlage in Serie. Dazu kamen in Niederbayern mal wieder viel zu viele Strafminuten.

Die letzte Eishockey-Nacht des Jahres 2012 war für die DEG-Profis verdammt lang. Erst um 6 Uhr in der Frühe fuhr der Mannschaftsbus am Samstag an der Brehmstraße vor. Im Gepäck waren die 1:4-Pleite bei den Straubing Tigers in Niederbayern, die zehnte Niederlage in Serie, exakt 80 Strafminuten nach zwei üblen Prügeleien, 21 Punkte Rückstand auf den Play-off-Platz zehn. Und reichlich Frust beim Tabellenletzten der Deutschen Eishockey-Liga.

Da spielte es nicht einmal die große Rolle, dass zwei ehemalige Rot-Gelbe im blauen Raubkatzendress an allen vier Straubinger Treffern beteiligt gewesen waren. Tyler Beechey machte das 1:0 und 4:0, legte zudem Blaine Downs haltbares 3:0 auf, Rene Kramer nutzte ein 5-4-Powerplay zum 2:0. Ashton Romes Ehrentreffer, ebenfalls in Überzahl markiert, war nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. Die 5739 Zuschauer in der fast vollen Eishalle am Pulverturm hatten reichlich Gelegenheit, ihre Tigers zu feierten.

Mangelhafter Offensivdrang

„Uns haben die Offensivstärke, die Kraft, der Drang zum gegnerischen Tor gefeht“, stellte DEG-Manager Walter Köberle fest. Nicht zum ersten Mal. Die Verletzungsausfälle lassen sich schlicht nicht kompensieren. Dazu läuft beispielsweise einer wie Drew Paris seiner Form hinterher. Vier Wochen Pause wegen einer Außenband- und Meniskusverletzung im Knie merkt man dem 24-jährigen Kanadier immer noch an. Auch im fünften Auftritt nach seinem Comeback wirkt der 1,93 Meter große Verteidiger, der im Sommer vom AHL-Team Toronto Marlies an den Rhein gewechselt war, nicht schnell, nicht explosiv genug.

Da half es in Straubing höchstens ein wenig fürs Selbstvertrauen, dass Ersatzkeeper Björn Linda einen ordentlichen Abend erwischt hatte. „Er hat seine Sache gut gemacht“, lobte Köberle. Gegen die Hannover Scorpions am kommenden Freitag kehrt der erkrankte Bobby Goepfert wieder ins DEG-Gestänge zurück.

Am Mittwoch startet Vorbereitung

Nach trainingsfreien Tagen an Silvester und Neujahr startet am Mittwoch die Vorbereitung auf fünf Heimspiele in Serie. Hannover (4. Januar, 19.30 Uhr) und Augsburg (6. Januar, 16.30 Uhr) warten zunächst im Dome. „Beide sind schlagbar. Das ist für uns eine Chance, aus dem Tief herauszukommen. Für die Fans aber finanziell eine Bürde, weil viele sicher auswählen müssen, welche Spiele sie sich anschauen werden“, so Köberle.

Der setzt im neuen Jahr auf seine Glückszahl. 2013 minus 2000 ergibt Köberles „13“. Die trug der ehemalige Nationalspieler nicht nur einst auf dem Trikotrücken. Seine Hausnummer ist die „13“, sein Geburtstag (13. Januar) und der seiner Tochter Sabine (13. November) liegen ebenfalls auf dieser gefürchteten Zahl.

Michael Ryberg



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