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DEG-Manager Köberle will keine neuen Erdhörnchen

03.04.2012 | 22:00 Uhr

Düsseldorf.  Die Düsseldorfer EG verabschiedet sich im Stahlwerk von ihren Fans - 16 Kufenflitzer sagen wohl für immer adé. An der Brehmstraße läuft die Suche nach Spielern für die Saison 2012/13. "Viele Ausländer, die schon in der DEL spielen, sind bereits preislich versaut“, sagt DEG-Manager Walter Köberle.

Am 9. September des Vorjahres eröffneten die DEG-Eishockeycracks mit einer Feier im Stahlwerk schon fast traditionell die Saison. Nun, 208 Tage später, schließt sich der Kreis am gleichen Ort. Ab 19 Uhr verabschieden sich die Kufenflitzer von ihren Fans. 16 sagen wohl für immer adé.

Einem weiteren ist ein Abschied jedoch nicht mehr vergönnt: Evan Kaufmann. Der Stürmer wechselt zusammen mit Patrick Reimer , Connor James und Marco Nowak sowie Trainer Jeff Tomlinson zu den Nürnberg Ice Tigers. Nach vier Jahren am Rhein wird der US-Amerikaner mit deutschem Pass heute aber nicht Lebewohl sagen. Das hat er schon am Freitagabend in Ingolstadt beim Viertelfinalaus in Richtung der rot-gelben Anhänger gemacht. Der Angreifer befindet sich bereits bei der Nationalmannschaft, um sich dort in der Vorbereitung für einen Stammplatz bei der Weltmeisterschaft vom 4. bis 20. Mai im finnischen Helsinki und schwedischen Stockholm zu empfehlen. Am Samstag (14.30 Uhr, Sport 1) trifft das Team mit dem Adler auf der Brust in Freiburg auf eine russische Auswahl, einen Tag später folgt das Rückspiel in Ravensburg (15.30 Uhr, live auf Sport 1).

Reimer hat seinen Platz sicher

Der ebenfalls abwandernde Patrick Reimer hat seinen Platz sicher und reist wie, gestern bereits berichtet, erst nach der Euro Hockey Challenge zum DEB-Team. Nicht eingeladen wurde hingegen Youngster Marco Nowak, während die Nachwuchsspieler Jerome Flaake und Ex-DEG-Crack Tim Schüle Bundestrainer Jakob Koelliker bei Top-Team-Sotschi-Spielen im Dezember – ebenfalls gegen die Sbornaja – überzeugten und erneut eingeladen wurden.

Derweil läuft bei den Rot-Gelben an der Brehmstraße mit Hochdruck die Suche nach neuen Spielern für die Saison 2012/13. Kaufmann und Gordon wurden jedoch nicht „beauftragt“, neue Gophers (auf Deutsche: Erdhöhrnchen) vom Eishockey-Team der University of Minnesota zu akquirieren. Auch wenn die DEG mit diesen bislang auf sportlicher Ebene mehr als gute Erfahrungen gemacht hat. „Dann würde ja wieder der gleiche Agent auf der Matte stehen. Und mit dem möchte ich nach dem Theater um die Vertragsverlängerung von Ben Gordon nichts mehr zu tun haben“, betont Manager Walter Köberle.

DEG sucht "in erster Linie nach frischem Blut"

Der us-amerikanische und kanadische Markt wird jedoch bereits sondiert. Aus der Masse der elf entlassenen Wolfsburger wird im Tausch mit Simon Danner wohl kein Puckjäger am Rhein landen. „Wir suchen in erster Linie nach frischem Blut. Viele Ausländer, die schon in der DEL spielen, sind bereits preislich versaut“, so Köberle. Dennoch sei man zu allen Seiten offen und werde sich nicht nur auf die Argumente der Spielerberater verlassen, sondern auch die persönlichen Gespräche suchen.

DEG gegen Ingolstadt

 

Mareike Scheer



Kommentare
04.04.2012
00:36
DEG-Manager Köberle will keine neuen Erdhörnchen
von wolla | #1

Ich muss mich fast übergeben, wenn ich sehe, daß Tim Schüle Nationalspieler geworden ist. Jeder der für 5 Cent Eishockey Verstand hat, hätte sein Talent bereits bei der DEG erkennen MÜSSEN. Offenbar hatte es bei Nethery Methode, talentierte deutsche Spieler links liegen zu lassen. Nowak hätte auch viel früher Stammspieler sein können. Na ja, aber mit deutschen Spielern lässt sich eben nicht nebenher noch ein Dollar machen, nicht wahr, Herr....
Es ist unglaublich welchen Trümmerhaufen Nethery hier hinterlassen hat. Aber das hat er ja in Frankfurt auch schon gekonnt.Und keiner hat seinen Mund aufgemacht!!!

1 Antwort
DEG-Manager Köberle will keine neuen Erdhörnchen
von Driver63 | #1-1

Herr lass Hirn regnen!

Nachtreten ist Hirn los!

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