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Leichtathletik

Das Siegertreppchen blieb manchmal leer

11.08.2009 | 19:25 Uhr

Beim WM-Testmeeting in Lierenfeld hatten die Organisatoren mit Verständigungsschwierigkeiten zu kämpfen.

Mentalität gegen Vorabsprachen – das war die Hauptherausforderung beim Weltmeisterschafts-Testmeeeting im Ernst-Poensgen-Stadion. Um es allen recht zu machen, da waren die Organisatoren Sonja Oberem (Meeting-Direktor), Meinolf Grundmann (Stadt-Sportamt), Hansi Schmidt (DSV 04) sowie Marcel Pluskat (Wettkampfbüro) bis aufs Äußerste gefordert. Ohne (sehr) viel Geduld und Improvisationskunst wäre nichts gegangen.

Viele der rund 500 Zuschauer waren vom WM-Test angetan, auch wenn oft die Zeit-Anzeige im Ziel ausfiel und sie daher nicht wirklich mitbekamen, welche zum Teil hochklassigen Zeiten die Läufer aus zwölf Nationen aller Kontinente auf die als weich und Gelenke schonend geltende Kunststoffbahn hinlegten.

Die Zuschauer sparten nicht mit Beifall – und zu gerne hätten sie auch bei der Siegerehrung ganz zum Schluss den ein oder anderen WM-Teilnehmer nochmals zu Gesicht bekommen. Doch da gab es Verständigungsprobleme. Das Treppchen blieb meist leer, so sehr sich die Moderatoren Bernd Michael Mertin und Dirk Bartholomy (Aachen) auch bemühten.

Die beiden hatten es ohnehin nicht einfach, erhielten sie doch Starterlisten, auf denen meist mehr Teilnehmer verzeichnet waren als Athleten später tatsächlich antraten.

So mancher WM-Teilnehmer, der in Lierenfeld war, überlegte es sich wohl in letzter Sekunde doch noch anders und beschränkte sich nur aufs Zuschauen.

Bernward Franke

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