Damen von TuS Nord wollen das Torverhältnis aufbessern
12.02.2010 | 18:06 Uhr 2010-02-12T18:06:00+0100Düsseldorf. Die Unterratherinnen möchten am Samstag beim Tabellenvorletzten Darmstadt möglichst klar gewinnen.
Durch den deutlichen 13:3-Sieg am vergangenen Wochenende in Recklinghausen haben sich die Rollhockey-Damen des TuS Nord eindrucksvoll im Kampf um die Deutsche Meisterschaft zurückgemeldet. Am Samstag steht nun beim RSC Darmstadt (14.30 Uhr, Alfred-Messel-Weg) eine weitere wichtige Bundesliga-Partie an.
Der Tabellenvorletzte aus Hessen hat gerade einen Sieg auf dem Konto und unterlag am vergangenen Samstag dem TV Paderborn hoch mit 2:10. Daher hofft TuS-Trainer Sebastian Müller, dass seine Unterratherrinnen ebenfalls das Torverhältnis aufbessern können: „Gegen Recklinghausen haben wir unsere Chancen nicht immer konsequent genutzt. Deshalb gehe ich davon aus, dass das Ergebnis in Darmstadt noch eindeutiger ausfallen wird.”
Leistungsgefälle
ist sehr hoch
Für alle Unbeteiligten mag dies fast vermessen klingen. Doch TuS-Spielerin Josy Strunden, die in dieser Spielzeit bereits 13 Mal erfolgreich war, bestätigt diese Ansicht: „Das Leistungsgefälle in der Liga ist sehr hoch. Wir nehmen deshalb leichtere Spiel als Training, um am Ende im Zweikampf gegen Cronenberg gewappnet zu sein.” Und trotz der oftmals doch sehr eindeutigen Resultate fällt es der 22-Jährigen nicht schwer, sich zu motivieren. „Die Motivation ziehe ich aus dem Spaß, auf den Rollen zu stehen und mit den Mädels spielen zu können”, erklärt Strunden, „und außerdem: welcher Sportler will nicht gerne so viele Tore schießen?”
In Darmstadt wird die deutsche Nationalspielerin, die an der RWTH Aachen Georessourcenmanagement studiert, ihr Team allerdings nicht unterstützen können, da sie mitten in der Prüfungsphase steckt. Doch auch ohne die Verteidigerin sollte der Auswärtsauftritt beim RSC erneut eine klare Angelegenheit werden.
0mitdiskutieren