Borussia fährt von Frankreich nach Bremen

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Düsseldorf..  Ob die Borussen nach der ersten Saisonniederlage genug Spannung aufbauen können, um in der Tischtennis Bundesliga (TTBL) beim SV Werder Bremen zu bestehen? Sicher ist, dass sich die Düsseldorfer im Champions League Viertelfinal-Hinspiel bei AS Pontoise Cergy TT mehr erhofft hatten als die 1:3 Niederlage (6:11 Sätze). Für das Rückspiel (23. Januar) steht den Borussen jede Menge Arbeit ins Haus. „Das wird schwer“, sagt Borussia-Manager Andreas Preuß. „Mit unseren Zuschauern im Rücken und mit der ein oder anderen taktischen Variante, die wir schon im Hinterkopf haben, ist das aber noch möglich. Solange wir eine theoretische Chance haben, glauben wir an uns.“

Eine der taktischen Varianten des TTBL-Tabellenführers könnte sein, Patrick Franziska einzusetzen. Der 22-jährige ist nach seinem Syndesmosebandriss und viermonatiger Wettkampfpause wieder einsatzbereit. Das wird er in Bremen beweisen, denn die Borussia verzichtet auf Boll, der in Pontoise auch wegen Rückenbeschwerden nicht an seine Bestform herankam.

„Patricks Reha ist gut verlaufen, die Verletzung verheilt. Aber natürlich fehlt ihm die Wettkampfpraxis. Bei der derzeitigen Tabellensituation können wir uns aber den Luxus erlauben, ihn einzusetzen und Erfahrung sammeln zu lassen“, so Preuß. Düsseldorf führt das Liga-Ranking derzeit mit sechs Punkten Vorsprung auf den Zweiten, dem TTC Zugbrücke Grenzau, an. Bremen ist mit 12:10 Zählern Fünfter. Damit haben sich Bastian Steger, Adrian Crisan, Constantin Cioti und Hunor Szocs bisher unter Wert geschlagen.